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Strommix
Der Strommix gibt an, zu welchen Anteilen der Strom aus welchen Energieträgern stammt. Als Energieträger gelten dabei fossile Rohstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas, daneben Kernenergie und auch erneuerbare Energien.
Der Begriff Strommix wird in zwei verschiedenen Zusammenhängen verwendet.
1. Strommix - der Strom im Netz.
In diesem Fall gibt der Strommix an, welche prozentuale Zusammensetzung der Strom zu einem bestimmten Zeitpunkt im gesamten deutschen Stromnetz hat. Alternativ kann auch der Strommix einer bestimmten Region (z.B. Bremen) betrachtet werden.
2. Strommix - der vom Verbraucher gekaufte Strom.
Die Energieversorger, bei denen Verbraucher Strom kaufen können, beziehen ihren Strom aus unterschiedlichen Quellen. Die prozentuale Zusammensetzung ergibt den spezifischen Strommix dieses Anbieters. Rein rechnerisch kann also der Verbraucher bestimmen, zu welchen Anteilen sein Strom aus welchen Energieträgern stammt. Beispielsweise gibt es reine Ökostromanbieter , die komplett auf fossile Energieträger und Kernenergie verzichten und ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen anbieten. Der Anbieter verpflichtet sich, die von seinen Kunden gekaufte und verbrauchte Strommenge nur aus erneuerbaren Energien herzustellen oder einzukaufen und ins Netz einzuspeisen.
Bruttostromerzeugung nach Energieträgern 2008 (Quelle BMWi):
| Energieträger | Anteil an der Bruttostromerzeugung 2008 |
|---|---|
| Übrige Energieträger | 2,2% |
| Braunkohle | 23,6% |
| Steinkohle | 19,5% |
| Kernenergie | 23,3% |
| Erdgas | 13,5% |
| Windkraft | 6,3% |
| Wasserkraft | 4,2 % |
| Mineralöl | 1,6% |
| Biomasse | 3,5% |
| Photovoltaik | 0,7% |
| Müll (50% fossil) | 1,6% |
Autor: Redaktion









