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Steckernetzteile & Trafos

- © Initiative EnergieEffizienz
Viele elektronische Geräte arbeiten mit einer Niedrigspannung (zum Beispiel 12 Volt). Da die Netzspannung in Deutschland 230 Volt beträgt, benötigen sie einen Umspanner (Transformator), der ihnen diese Spannung liefert. Diese Spannungsumformung verbraucht Strom.
Transformatoren sind entweder in das Gerät oder in das vorgeschaltete Steckernetzteil eingebaut. Bei einer zunehmenden Zahl an Geräten mit eingebautem Transformator wird der Hauptschalter, sofern überhaupt noch vorhanden, nicht direkt am Netz, sondern zwischen Transformator und Elektronik eingebaut.
Das ist für den Hersteller zwar günstiger, der Transformator kann dann aber nicht mehr ausgeschaltet werden und verbraucht ständig Strom. Vom Kauf solcher Geräte sollten Sie Abstand nehmen. Wenn sich das nicht vermeiden lässt oder wenn Sie solche Geräte bereits besitzen, können Sie sie beispielsweise über eine schaltbare Steckdosenleiste komplett abgeschalten.
Auch Ladegeräte, z.B. für Handys, sind Transformatoren. Oft verbrauchen sie noch Strom, wenn sie in der Steckdose stecken, und das eigentlich zu ladende Gerät aber gar nicht mehr angeschlossen ist. Das können Sie z.B. daran erkennen, dass das Ladegerät ein bisschen wärmer wird. Ziehen Sie es zur Sicherheit nach dem abgeschlossenen Ladevorgang aus der Steckdose.
Autor: Redaktion







