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Power Management

- Quelle: Pixelio.de
PC, Bildschirm, Drucker & Co. stehen fast ständig unter Strom, auch wenn sie nicht genutzt werden. Mit der Energieverwaltung eines Computers - dem Power Management - lässt sich der Verbrauch erheblich senken.
Wussten Sie schon, dass:
- PC, Bildschirm und Drucker häufig während eines Großteils ihrer Betriebszeit nicht genutzt werden?
- der Betrieb des Monitors über die Hälfte des Stromverbrauchs eines Computersystems ausmachen kann?
- Bürogeräte über Power-Management-(Energiespar-)Systeme verfügen, die den Stromverbrauch eines Computersystems erheblich verringern können?
Was ist Power Management?
PC, Bildschirm, Drucker & Co. stehen fast ständig unter Strom, auch wenn sie nicht genutzt werden. Um unnötigen Energieverbrauch z.B. während Arbeitspausen zu senken, verfügen heute alle modernen Geräte über Power-Management-Systeme. Sie versetzen die Geräte nach einer bestimmten Zeit der Inaktivität automatisch in einen Betriebsmodus mit niedrigerem Energieverbrauch.

- Durchschnittlicher Leistungsbedarf eines PCs in den einzelnen Betriebszuständen Quelle: Fraunhofer ISI (2005)
Beispiel
Während der Mittagspause erkennt das Power Management Ihres Rechners, dass Sie ihn nicht benutzen und schaltet daher zunächst den Monitor aus. Dauert Ihre Abwesenheit länger, versetzt das Power Management auch den Rechner in einen Stand-by - oder Ruhezustand mit sehr geringem Energieverbrauch. Nachdem Sie an den Arbeitsplatz zurückgekehrt sind, können Sie das System auf Knopfdruck mit kurzer Verzögerung wieder aktivieren.
Einsparpozenziale
Die folgenden Grafiken zeigen die Einsparpotentiale von Rechner und Monitor. Durch die Nutzung des Power Management lässt sich die Leistungsaufnahme eines Rechner-Systems erheblich reduzieren:
Reduzierung der Leistungsaufnahme von Rechner mit 17- bzw. 15-Zoll-Monitor
| Rechner mit Monitor im Betrieb | Rechner an, Monitor im Stand-by | Rechner an, Monitor aus | Rechner im Stand-by, Monitor aus | Rechner im Ruhemodus, Monitor aus | |
|---|---|---|---|---|---|
| 17-Zoll Röhrenmonitor | 160 Watt | 63 Watt | 60 Watt | 7 Watt | 3 Watt |
| 15-Zoll Röhrenmonitor | 80 Watt | 62 Watt | 60 Watt | 7 Watt | 3 Watt |
Monitore
Ein Röhrenmonitor (oder CRT-Monitor: Cathode ray tube, zu Deutsch Kathodenstrahlröhre) beansprucht über die Hälfte des Energieverbrauchs eines Computers. Besonders wichtig ist es deshalb, die Energiesparfunktionen für den Monitor zu aktivieren.
Bildschirmschoner abschalten
Der Einsatz von Bildschirmschonern ist bei modernen Monitoren nicht mehr notwendig, denn ein Einbrennen des Bildes ist bei modernen Bildschirmen praktisch ausgeschlossen. Durch den Betrieb des Bildschirmschoners muss der Prozessor zusätzliche Rechenleistung erbringen, bei aufwendigen 3D-Animationen wird dieser sogar maximal ausgelastet. Somit wird oft wesentlich mehr Strom verbraucht als bei typischen Office-Anwendungen. Gleichzeitig sinkt der Stromverbrauch des Bildschirms nicht oder nur geringfügig ab.
Einige Bildschirmschoner, die häufig auf die Festplatte oder das Internet zugreifen, können verhindern, dass sich der Rechner in einen Energiesparmodus schaltet. Bildschirmschoner mit bewegten Bildern erhöhen manchmal sogar den Energieverbrauch. In den Arbeitspausen empfiehlt es sich daher, den Bildschirm entweder separat oder über die Energieverwaltung des Rechners abzuschalten.
Weitere Vorteile
Power Management erhöht die Lebensdauer der Geräte: Im Niedrigenergiemodus wird weniger Wärme produziert, die die Lebensdauer der Gerätekomponenten beeinträchtigen kann. Außerdem saugen die Geräte weniger Staub an - das schont die Elektronik. Insbesondere am Arbeitsplatz macht sich die geringere Wärmeentwicklung auch durch ein angenehmeres Raumklima bemerkbar.
Tipp. Wie Sie das Power Management unter Windows einstellen, erfahren Sie hier .
Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)










