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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Der Monitor gehört neben Prozessor und Grafikkarte zu den großen Stromverbrauchern in einem Computersystem.

Der Monitor gehört neben Prozessor und Grafikkarte zu den großen Stromverbrauchern in einem Computersystem. Die heute überwiegend genutzten Flachbildschirme verbrauchen im Betrieb etwa 80 Prozent weniger Strom als die noch vor wenigen Jahren üblichen Röhrenmonitore (CRT-Monitor).

Schick und sparsam: Flachbildschirme sind eine energieeffiziente Lösung. In den letzten Jahren hat sich der TFT- oder LCD-Flachbildschirm weitgehend durchgesetzt. Sein schlankes Design und die gesunkenen Preise spielen dabei sicher die wichtigste Rolle. Aber auch der deutlich niedrigere Energieverbrauch spricht für den moderneren Flachbildschirm. Allerdings gibt es beim Energieverbrauch große Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. Während der verbrauchsärmste TFT-Monitor bei 19 Zoll Bildschirmdiagonale 10 Watt verbraucht, liegen die meisten Modelle bei etwa 18 Watt, manche sogar bei über 24 Watt. 

Bei der Auswahl des Monitors sollte aber nicht nur auf den Stromverbrauch des Geräts im Betrieb geachtet werden. Alle Geräte benötigen auch im Stand-by-Modus Strom, teilweise 2 Watt. Auf Dauer kann das richtig teuer werden. Wer dauerhaft Strom und Geld sparen will, sollte deshalb schon beim Kauf auf den Verbrauch in den verschiedenen Betriebsmodi achten. 

Stand-by vermeiden

Wer unnötigen Stromverbrauch vermeiden möchte, sollte den Monitor – am besten zusammen mit dem PC und allen anderen Peripheriegeräten – an eine schaltbare Steckdosenleiste anschließen. So können alle Geräte mit einem Knopfdruck vollständig vom Netz getrennt werden. Das spart Strom und Geld.

Bildschirmschoner abschalten

Der Einsatz von Bildschirmschonern ist bei modernen Monitoren nicht mehr notwendig, denn ein Einbrennen des Bildes ist bei modernen Bildschirmen praktisch ausgeschlossen. Durch den Betrieb des Bildschirmschoners muss der Prozessor zusätzliche Rechenleistung erbringen, bei aufwendigen 3D-Animationen wird dieser sogar maximal ausgelastet. Somit wird oft wesentlich mehr Strom verbraucht als bei typischen Office-Anwendungen. Gleichzeitig sinkt der Stromverbrauch des Bildschirms nicht oder nur geringfügig ab. Einige Bildschirmschoner, die z.B. auf die Festplatte oder das Internet zugreifen, können außerdem verhindern, dass sich der Rechner in einen Energiesparmodus schaltet. Bildschirmschoner mit bewegten Bildern erhöhen manchmal sogar den Energieverbrauch.

PC mit Bildschirmschoner im Verbrauchsvergleich+
PC mit Bildschirmschoner im Verbrauchsvergleich.

Monitor ausstellen

Statt Bildschirmschoner, sollte der Bildschirm entweder separat oder über die Energieverwaltung des Rechners abgeschaltet werden. Dazu muss in der Energieverwaltung des Computers die Funktion „Monitor ausschalten“ aktiviert werden. Der Bildschirm wird dann – je nach Einstellung – nach einigen Minuten automatisch in den Stand-by-Modus geschaltet. Er kann aber durch Tastendruck oder Mausbewegung schnell reaktiviert werden. Der Stromverbrauch reduziert sich so je nach Modell um mindestens 90 Prozent. Weiteres Plus: Auch die Lebensdauer des Bildschirms kann sich auf diese Weise verlängern.

Tipp. Unterstützung bei der Beschaffung energieeffizienter Monitore, Computer sowie weiterer Bürogeräte bietet die Internetseite www.office-topten.de. Die Office TopTen-Datenbank ermöglicht es, schnell die energieeffizientesten Monitore, Notebooks und PCs zu vergleichen. Als zusätzlichen Service enthält das Angebot hilfreiche Informationen zur Energie und Kosten sparenden Nutzung.


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