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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Mikrowelle

© Bauknecht

Beim schnellen Auftauen und Erwärmen von kleinen Mengen spart eine Mikrowelle Strom und Zeit im Vergleich zu Herd oder Backofen. Ihr unnötiger Einsatz kann jedoch hohe Energiekosten verursachen.

Eine Mikrowelle ist ein praktisches Gerät zur Zubereitung von Speisen, zum Auftauen von Lebensmitteln und Erwärmen von Flüssigkeiten. Fertiggerichte können mit ihr dreimal so schnell zubereitet werden, wie im Backofen . Und Gerichte bis 400 Gramm werden in der Mikrowelle auch energiesparender zubereitet, als zum Beispiel auf dem Herd .

Da die Mikrowellen die Wärme über Strahlungsenergie direkt im Gargut erzeugen, sollten die Speisen flach und gleichmäßig im Garraum verteilt sein. Werden nicht mehr als zwei Portionen zubereitet, spart eine Mikrowelle verglichen mit einem Backofen bis zu 15 Prozent Strom.

Tipp. Mikrowellen-Kombinationsgeräte mit Umluft- oder Grillfunktion sind besonders energieeffizient. Die Gerichte können mit der Mikrowellenfunktion erst aufgetaut bzw. erwärmt, und anschließend durch Grill oder Umluft gebräunt werden. Der integrierte Ofen verbraucht zwar mehr Energie als die eigentliche Mikrowelle, aber da der aufzuheizende Raum in diesen Geräten deutlich kleiner ist und das Gargut nah an der Heizspirale steht, kann die Kombination bis zu 15 Prozent Strom sparen im Vergleich zu getrennten Großgeräten.

Bei größeren Gerichten ist jedoch der Herd oder Backofen die energieeffiziente Alternative. Denn Mikrowellengeräte sind grundsätzlich sehr stromintensiv, einige Geräte haben eine Leistung von bis zu 1800 Watt. Bei häufigem oder übermäßigem Gebrauch können sie Stromkosten verursachen, die nicht nötig wären, weil andere Geräten (z. B. Herd, Backofen oder Wasserkocher) die Funktion energieeffizienter erfüllen. Unterschiede zwischen den Mikrowellengeräten gibt es z. B. auch im Stand-by-Betrieb. Schalten Sie Ihre Mikrowelle also richtig aus bzw. trennen Sie sie mit Hilfe einer schaltbaren Steckerleiste  vom Stromnetz.

Autor: Redaktion 


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