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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Elektroherde

© Siemens AG

In Haushalten in denen viel und regelmäßig gekocht wird, haben Herd und Backofen einen erheblichen Anteil am Stromverbrauch. Bei der Auswahl und beim Gebrauch eines Elektroherdes sollte deshalb auf einen möglichst geringen Stromverbrauch geachtet werden.

Grundsätzlich sollten möglichst alle Kochplatten über eine temperaturabhängige Regulierung mit Temperaturüberwachung verfügen. Derzeit können Verbraucher zwischen drei unterschiedlichen Technologien wählen. 

  1. Moderne Elektroherde mit Automatikplatten arbeiten wesentlich energiesparender als ältere Modelle.
  2. Noch wirtschaftlicher arbeiten Kochplatten aus Glaskeramik (Cerankochfelder).
  3. Induktionsplatten  haben den geringsten Strombedarf, benötigen aber spezielles Kochgeschirr. Hier entsteht unter der Kochfläche und im Geschirrboden ein elektromagnetisches Wechselfeld. Der induzierte Strom fließt auf der Unterseite des Topfbodens und erwärmt diesen.

Beim Kochen mit Gas wird weniger Energie verbraucht als mit einem Elektroherd. Vergleicht man zusätzlich die Backöfen  miteinander, fallen die Energieunterschiede jedoch nicht mehr so eindeutig aus. Für energiebewusstes Kochen wäre der Einsatz von Kochstellen mit Gas und einem Backofen , der mit Strom betrieben wird, optimal.

Energiesparsam kochen und braten

Auch beim täglichen Gebrauch eines Elektroherdes können Sie Energie und Kosten sparen , ohne auf Komfort und Qualität zu verzichten. So erhitzt ein Wasserkocher kleinere Mengen Wasser sehr viel effizienter als der Herd. Auch mit Mikrowelle oder Eierkocher können Sie bis zu 50 Prozent Energie einsparen, im Vergleich zum Kochen im Topf.

Benutzen Sie auf dem Herd Töpfe und Pfannen, die mit einem Deckel gut verschließbar sind und mindestens den gleichen Durchmesser haben wie die Kochplatte - so geht keine Wärme verloren. Auch ein ebener Topf- oder Pfannenboden mit für gutem Kontakt zur Platte spart Energie. Bei langen Garzeiten empfiehlt sich ein Schnellkochtopf - er ist ein wahrer Energieeffizienz-Meister. Außerdem kann man bei Gusseisen- und Glaskeramikkochfeldern kurz vor Ende der Garzeit die Platte bereits abschalten und die Restwärme effizient nutzen.

Autor: Redaktion 


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