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Elektroherde

- 85 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über einen Elektroherd bzw. -backofen.
85 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über einen Elektroherd bzw. -backofen. In Haushalten, in denen viel und regelmäßig gekocht wird, haben die Geräte einen erheblichen Anteil am Stromverbrauch. Es gilt, schon beim Kauf auf die richtige, energieeffiziente Technologie zu setzen.
Beim Kochen mit Gas wird weniger Energie verbraucht als mit einem Elektroherd. Entscheidet sich der Käufer gegen einen Gasherd und für einen Elektroherd und/oder -backofen kann zwischen drei unterschiedlichen Technologien gewählt werden:
1. Herd mit gusseisernen Platten: Moderne Elektroherde mit Automatikplatten arbeiten wesentlich energiesparender als ältere Modelle. Bei Automatikplatten ermittelt und reguliert ein Fühler die Topfbodentemperatur – sie wird nach dem Ankochen reduziert, um ein konstantes Weiterkochen zu ermöglichen.
2. Cerankochfeld: Glaskeramik-Kochfelder sind nicht nur energieeffizienter, sie sind auch nutzungsfreundlicher.
3. Induktionsherd : Kochfelder mit Induktionstechnik sind die energieeffizienteste Wahl unter den Elektroherden. Sie verbrauchen im Vergleich zu Elektroherden mit gusseisernen Platten rund 40 Prozent weniger Strom. Sie benötigen allerdings spezielles Kochgeschirr: Unter der Kochfläche und im Geschirrboden entsteht ein elektromagnetisches Wechselfeld. Der induzierte Strom fließt auf der Unterseite des magnetisierbaren Topfbodens und erwärmt diesen.
Auf Klasse setzen
Bei der Anschaffung eines neuen Backofens unterstützt das EU-Label, das es für elektrische Öfen seit Juli 2003 gibt. Das EU-Label gibt durch die Einteilung in Energieeffizienzklassen auf den ersten Blick Auskunft darüber, wie der Backofen in Sachen Energieeffizienz abschneidet. Außerdem enthält das EU-Label wichtige Informationen zum Energieverbrauch für die Beheizungsarten konventionell und/oder Um-/Heißluft und zum Nettovolumen der Backröhre.
Bei Backöfen ist die beste Energieeffizienzklasse A – die meisten der in Deutschland erhältlichen Geräte fallen in diese Klasse. Es lohnt sich daher, den Stromverbrauch genauer zu vergleichen. Backöfen mit Umluftfunktion nutzen die Energie besser. Sie verteilen die Wärme im ganzen Backraum. Dadurch kann auf mehreren Ebenen parallel und bei geringerer Temperatur gebacken werden.
Für Elektroherde gibt es kein EU-Label. Der Fachverkäufer berät rund um die verschiedenen Technologien und hilft dabei, die passende für die Wohnsituation und die spezifischen Nutzungsgewohnheiten auszuwählen.
Tipp. Damit Sie die Kosten dauerhaft im Griff behalten, lohnt es sich, schon beim Kauf auf Energieeffizienz zu setzen. Aber auch bei der Nutzung gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks, um Energie und Kosten zu sparen. Zu den Nutzungstipps …








