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letzte Änderung: 03.02.2012 

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Backöfen

Backofen
Mit einem modernen Backofen lassen sich Energie und Geld sparen.

Mit einem modernen Backofen lassen sich Energie und Geld sparen. In Deutschland kommen mehr Elektrobacköfen als Gasbacköfen zum Einsatz. Beide Technologien haben jedoch ihre Vor- und Nachteile.

Der Gasbackofen

Gasbacköfen sind eine kostengünstig und umweltfreundlich. Beim Gasherd werden Speisen direkt durch Verbrennung des Primärenergieträgers Gas erhitzt. Vielen Haushalte verfügen jedoch nicht über den notwendigen Gasanschluss. Die Geräte können zwar auch mit Gasflaschen betrieben werden, jedoch sind strenge Sicherheitsvorschriften einzuhalten und der Austausch der Gasflaschen ist aufwändig.

Ein Vorteil von Gasbacköfen ist es, dass sie in sehr kurzer Zeit sehr hohe Temperaturen erreichen können, was die Backzeit verkürzt. Außerdem bieten gasbetriebene Geräte eine exakte stufenlose Temperaturregelung. Die Backtemperatur beginnt bei Gasbacköfen bei ca. 140°C. Ein Nachteil dagegen ist es, dass die „Warmhaltung“ zubereiteter Speisen nicht möglich ist. Nach dem Abschalten des Geräts bleibt kaum Restwärme im Backofen erhalten.

Der Elektrobackofen

85 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über einen Elektroherd bzw. –backofen, da sich solche Geräte in jede Küche integriert lassen. Moderne Elektrobacköfen verfügen über mehrere Beheizungsarten und erweisen sich so als sehr vielseitig im Gebrauch. Am weitesten verbreitet sind die folgenden:

  • Ober- und Unterhitze
    Die jeweils oben und unten im Backofen liegenden Rohrheizkörper liefern die Wärme für den Ofenraum. Ein Ventilator kommt dabei nicht zum Einsatz. 
  • Umluft
    Die Wärme wird durch einen um einen Ventilator liegenden Ringheizkörper oder durch die Rohrheizkörper der Ober- und Unterhitze erzeugt und mit dem Ventilator im Innenraum verteilt.
  • Grillbackofen
    Die Wärme wird durch einen oben liegenden, sehr leistungsstarken Rohrheizkörper erzeugt. Die Umluftventilation kann beim Grillen zugeschaltet werden.
  • Mikrowelle
    Es gibt auch Backofenmodelle mit einer integrierter Mikrowellenfunktion, die entweder zugeschaltet oder einzeln betrieben werden kann.

Bei der Auswahl eines Elektrobackofens gilt es, das Augenmerk auf den Stromverbrauch des jeweiligen Modells zu lenken. Das EU-Label verschafft einen ersten Überblick: Gegenüber einem Elektrobackofen der Energieeffizienzklasse D spart ein Gerät der Klasse A je nach Größe zwischen 38 und 50 Prozent der Stromkosten. Da ein Großteil der derzeit im Handel verfügbaren Backöfen mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet ist, lohnt ein genauer Vergleich der Angaben zum Stromverbrauch.

Der Kauf eines Backofens mit Umluftfunktion macht sich bezahlt. Im Umluftbetrieb kann der Backofen bei um bis zu 20 Grad niedrigeren Backtemperaturen als beim Betrieb mit Ober- und Unterhitzen betrieben werden. Da die Luft durch den Ventilator gleichmäßig im Backraum verteilt wird, können mehrere Backbleche übereinander im selben Backvorgang genutzt werden. Umluftbacköfen sind sowohl gas- als auch strombetrieben erhältlich.

So genannte selbstreinigende Backöfen sind zwar bequem in der Anwendung, verbrauchen aber bei jedem Reinigungsprozess einige Kilowattstunden Strom. Sinnvoll ist diese Funktion dann, wenn sie nach mehrmaligem Backen und bei starker Verschmutzung genutzt wird.

Backöfen sollten durch eine Hitzeschutzverglasung anstelle der gewöhnlichen Ofentürverglasungen geschützt sein. Dies erhöht die Sicherheit und hilft dabei, die Wärme möglichst nur im Backinnenraum zu halten.


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