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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Haushaltsgeräte

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© Miele, AEG-Electrolux

Kochen und Kühlen, Waschen und Spülen – in Küche und Bad gibt es viele Helfer, die die Haushaltsführung erleichtern. Haushaltsgeräte funktionieren in der Regel mit Strom und machen bis zu 45 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt aus.

Haushaltsgeräte, die bereits einige Jahre alt sind, können echte Stromfresser sein. Verwendete Materialien, Bauweisen und die Technologie sorgt bei modernen Haushaltsgeräten für den energieeffizienten Gebrauch. Der Ersatz des Altgeräts kann sich häufig schon nach wenigen Jahren lohnen.

Bei der Neuanschaffung eines Haushaltsgeräts sollte der gerätspezifische Stromverbrauch Beachtung finden. Dabei hilft das EU-Label , mit dem viele Haushaltsgeräte im Einzelhandel ausgezeichnet sind. Neben der Zuordnung zu einer Energieeffizienzklasse von A bis G wird dort der Stromverbrauch für die Nutzung des Geräts unter Laborbedingungen ausgewiesen. Das EU-Label hilft dabei, die gerätespezifischen Energiekosten pro Jahr oder gar für die gesamte Lebensdauer des Haushaltshelfers zu berechnen und zu vergleichen.

Energie und damit bares Geld lassen sich bei fast allen Haushaltsgeräten sparen - egal ob groß oder klein. Kühl- und Gefriergeräte  gehören zu den „Dauerläufern“ in der Küche, da sie Tag und Nacht in Betrieb sind. Hier lohnt es sich besonders, schon beim Kauf auf ein stromeffizientes Gerät am besten in der Energieeffizienzklasse A++ zu setzen. Bei der richtigen Kaufentscheidung und cleverer Nutzung lassen sich langfristig so viel Energie und damit bares Geld sparen.

Bei Waschmaschinen  weist das EU-Label neben dem Stromverbrauch auch Wasch- und Schleuderwirkung sowie den Wasserverbrauch aus. Ein Großteil der im Einzelhandel erhältlichen Geräte ist mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet. Hier sollte beim Neukauf genau verglichen werden.

Wäschetrockner  haben wegen ihres hohen Energieverbrauchs keinen guten Ruf. Wer sich dennoch für ein solches Gerät entscheidet, sollte auf die Energieeffizienzklasse A setzen. Es rechnet sich außerdem, die Wäsche nach dem Waschgang hochtourig zu schleudern. Denn was die Waschmaschine relativ kostengünstig erledigt, braucht im Trockner viel Strom und belastet den Geldbeutel.

Ganz im Gegensatz zum Wäschetrockner haben sich energieeffiziente Geschirrspüler  gegenüber dem Abwasch per Hand zu wahren Wasser- und Energiesparwundern entwickelt. Moderne Energiesparprogramme brauchen nur noch knapp 1kWh und 10 Liter Wasser pro Spülgang.

Bei Kochherden und Backöfen  kommt es auf die Möglichkeit zur schnellen Temperaturregulierung an. So wird beim Kochen mit Gas weniger Energie verbraucht als mit einem Elektroherd. Unter den elektrisch betriebenen Herden sind die Induktionsherde am sparsamsten. Sie verbrauchen rund ein Drittel weniger Strom als herkömmliche gusseiserne Kochplatten. Beim Backen mit elektrischem Ofen sind Geräte mit Umluft die energieeffizienteste Alternative.

Doch nicht nur bei den großen Geräten kann Energie gespart werden, auch elektrische Kleingeräte  haben Einsparpotenzial. Bei der Erwärmung geringer Wassermengen (bis zu einem Liter) sind Wasserkocher beispielsweise deutlich effizienter als der Herd, vorausgesetzt, das Gerät schaltet sich am Siedepunkt automatisch ab.

Mehr Informationen zu den verschiedenen Haushaltsgeräten und ihrem Energieverbrauch finden sich in den entsprechenden Kategorien und Artikeln.

Autor: Redaktion 


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