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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Deckenfluter

Quelle: photocase.com

Die richtige Beleuchtung spielt für das Wohlbefinden besonders in Wohnräumen eine große Rolle. Deckenfluter sind beliebt, verbrauchen aber sehr viel Strom.

Viele der marktüblichen Deckenfluter werden mit 300-Watt-, teilweise sogar 500-Watt-Halogenlampen betrieben und verbrauchen dadurch sehr viel Strom. Bei einem angenommenen Strompreis von 21 Cent/kWh verursacht ein einziger 300 Watt-Deckenfluter, der täglich ca. 2,5 Stunden in Betrieb ist, jährliche Stromkosten von über 57 Euro. Ein Deckenfluter mit 500 Watt-Halogenlampen kommt sogar auf Stromkosten von 96 Euro im Jahr. Die Kosten für den Strom sind damit bei einigen Modellen schon nach kurzer Zeit höher als der ursprüngliche Kaufpreis der gesamten Leuchte.

Mit Halogenlampen betrieben, können Deckenfluter so schnell zur Kostenfalle werden. Deshalb empfiehlt sich der Kauf von Deckenflutern mit Schraubsockeln für herkömmliche Glühlampen (E14 oder E27), in die Energiesparlampen  eingesetzt werden. Ersetzt man zum Beispiel eine 100-Watt-Glühlampe durch eine 20-Watt-Energiesparlampe, können bis zu 80 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung gespart werden. Und nutzt man dimmbare Energiesparlampen , kann zudem die Lichtintensität je nach Wunsch individuell eingestellt werden. Inzwischen gibt es ein vielseitiges Spektrum an Energiesparlampen in allen Formen und Lichtfarben. So ist es problemlos möglich, Energiesparlampen im Wohnambiente einzusetzen, um ein warmes Licht  zu erzeugen. Hier hilft der Fachhändler.

Wer nicht auf Halogenlampen mit hohen Wattzahlen verzichten möchte, sollte auf energiesparende Halogenlampen mit Xenon als Füllgas oder Infrarotbeschichtung zurückgreifen. Als Ersatz für eine herkömmliche 500 Watt Halogenlampe reicht eine energieeffiziente 400 Watt Xenonlampe vollkommen aus.

Wie stromeffizient eine Lampe tatsächlich ist, erkennt der Verbraucher am EU-Label , das auf der Produktverpackung zu finden ist. Es teilt die Lampen in Energieeffizienzklassen ein. Die Einteilung reicht dabei von Energieeffizienzklasse A (sehr effizient) bis G (ineffizient). Herkömmliche Glühlampen verbrauchen viel Strom, so dass sie bestenfalls mit Klasse D eingestuft werden. Die für Deckenfluter üblichen 230-Volt-Halogenlampen findet man in den Klassen C, D und E. Energiesparlampen hingegen erhalten aufgrund ihrer hohen Stromeffizienz die Klasse A oder B.

Auch das Nutzungsverhalten bei Deckenflutern beeinflusst den Stromverbrauch. Moderne Geräte dimmen die Leistung über eine Phasenanschnittsteuerung, sodass sie weniger Strom verbrauchen, wenn sie weniger hell eingestellt sind. Bei älteren Geräten wurden Widerstände für die Dimmfunktion eingesetzt; bei solchen Modellen wird die Energie beim Dimmen in Wärme umgewandelt, das heißt, unnötig Strom verbraucht.

Daneben kann häufig auch mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste  Strom und Geld gespart werden. Denn der Stand-by-Verbrauch der Trafos  bei Deckenflutern ist leider immer noch ein Problem. Er beträgt teilweise bis zu 20 Watt, die man sich getrost sparen kann, wenn die Leuchte komplett vom Netz getrennt wird.

Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) 


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