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Beleuchtung

- Die Beleuchtung macht zwischen acht und zwölf Prozent des privaten Stromverbrauchs aus. Quelle: photocase, © triple seVen
Ob Flur, Schlafzimmer oder Küche: Lampen sind überall im Einsatz. Die Beleuchtung macht zwischen acht und zwölf Prozent des privaten Stromverbrauchs aus. Durch effiziente Beleuchtungsmittel – vor allem durch Energiesparlampen – können bis zu 80 Prozent dieser Kosten gespart werden.
Zuerst allerdings gilt: Am günstigsten ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird. Wird das Licht konsequent ausgeschaltet, wenn ein Raum verlassen wird, kann einiges an Stromkosten eingespart werden.
Energiesparlampen (ESL) – eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Leuchtstoffröhre (Neonröhre) – sind kompakte Leuchtstofflampen. Sie verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen. Mit einer Brenndauer von durchschnittlich 10.000 Stunden ist ihre Lebensdauer zudem rund zehn mal so lang. Durch den geringeren Verbrauch und die längere Lebensdauer spart eine Energiesparlampe im Laufe ihres Lebens zwischen 29 und 192 Euro an Stromkosten gegenüber einer herkömmlichen Glühlampe ein*.
Heutzutage werden Energiesparlampen in vielen Größen und Formen zum Kauf angeboten . Und auch bei der Lichtfarbe kann zwischen verschiedenen Varianten gewählt werden – z. B. warmweiß für eine gemütliche Wohnatmosphäre . Trotz der vielen Vorteile gibt es noch immer häufige Fragen bzw. Einwände zu Eigenschaften und Nutzung von Energiesparlampen, die Thema Energie beantwortet.
Energiesparlampen sind wesentlich energieeffizienter als herkömmliche Glühlampen, aber auch als Halogenlampen – denn sie geben den Großteil des eingesetzten Stroms als Wärme ungenutzt an die Umgebung ab. Deshalb sorgt eine EU-Verordnung dafür, dass Glühlampen und auch Halogenlampen mit geringer Energieeffizienz bis 2012 nach und nach vom Markt genommen werden, bzw. die angebotenen Lampen eine Mindesteffizienz sowie bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen müssen.
Ein hilfreicher Wegweiser beim Kauf von Lampen ist das EU-Label auf der Verpackung. Es gibt Auskunft über die Energieeffizienz der Lampe, wobei Klasse A die höchste Effizienz anzeigt. Wer die Kosten im Griff behalten möchte, sollte möglichst immer Lampen der Energieeffizienzklasse A kaufen.
Wahre Stromfresser können Lichterketten und Deckenfluter sein. Hier können durch den Einsatz energieeffizienter Beleuchtungsmittel Stromkosten gespart werden, ohne auf eine angenehme Beleuchtung verzichten zu müssen.
Eine stromeffiziente Alternative zu den herkömmlichen Lichterketten und -schläuchen sind solche mit LEDs . Die Licht emittierende Diode (LED) – kurz Leuchtdiode – ist ein Halbleiterkristall, der durch einen Stromfluss zum Leuchten angeregt wird. Weiße Hochleistungs-LED erreichen heute 40 Lumen pro Watt und sind nicht mehr allzu weit von der Effizienz bei Energiesparlampen entfernt.
Bei Deckenflutern werden meist Halogenlampen eingesetzt. Das sind äußerst kompakte Glühlampen, die mit einem Halogen, z. B. Iod gefüllt sind. Halogenlampen gibt es als Netzspannungs- oder Niederspannungsmodelle. Neben der gesteigerten Energieausbeute ist auch ihre Lebensdauer mit etwa 2.000 Betriebsstunden rund doppelt so hoch wie die von Glühlampen. Besonders energieeffizient sind Niedervolthalogenlampen mit Infrarotbeschichtung.
* Strompreis 24 Cent/kWh (Stand 2010)









