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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Strom

Strommast
Strom ist ein sehr flexibler Energieträger.

Strom ist ein flexibler Energieträger: Er treibt Maschinen in Industrieunternehmen an, lässt Haushaltsgeräte laufen und liefert Licht oder Wärme. Strom ist der mit Abstand edelste Energieträger und macht etwa ein Fünftel des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland aus.

Strom wird unter anderem in Großkraftwerken aus Kohle, Gas und Öl erzeugt und hat somit Kohlendioxid-Emissionen zur Folge. Aus diesem Grund ist es notwendig, Strom besonders effizient zu nutzen. Das schont die Umwelt und führt darüber hinaus zu einer deutlichen Kostenersparnis. Denn wer Strom spart , spart bares Geld – und das oft schon durch kleine Verhaltensänderungen und geringe Investitionen.

Heutzutage präsentiert sich der Strommarkt für den Verbraucher sehr vielfältig. Über 900 Stromanbieter bieten die verschiedensten Tarife zum Stromkauf  an – ob mit Ökostrom  besonders umweltfreundlich, besonders günstig oder regional aufgestellt, der Vergleich der Anbieter und ihrer Tarife lohnt sich. Denn seit 1998 kann der Verbraucher seinen Stromanbieter wechseln  und seinen persönlichen Strommix  wählen.

Der Stromverbrauch eines durchschnittlichen 4-Personen-Haushalts liegt bei rund 4.500 kWh im Jahr – das entspricht Stromkosten in Höhe von 1.080 Euro (bei einem Strompreis von 24 Cent/kWh [Stand 2010]). Auf den Bereich der Haushaltsgroßgeräte  (z. B. Kühlschrank, Waschmaschine, Geschirrspülmaschine) entfallen 25 bis 45 Prozent des gesamten Stromverbrauchs. Geräte der Unterhaltungselektronik und Informationstechnologie  haben einen Anteil von 10 bis 25 Prozent. Etwa 10 Prozent des Stroms werden für die Beleuchtung  genutzt. Zusätzlich können elektrische Warmwasserbereitung oder Heizungspumpe  einen nicht unerheblichen Anteil an der Stromrechnung ausmachen.

Bis zu einem Viertel des privaten Stromverbrauchs kann jeder Haushalt sparen . Und das ganz ohne Einbußen beim Komfort, einfach durch mehr Stromeffizienz: mit energieeffizienten Geräten und einer cleveren Nutzung.

Tipps zum Gerätekauf

  • Achten Sie beim Kauf grundsätzlich auf einen niedrigen Stromverbrauch im Betriebs-Modus.
  • Aufgrund der europäischen Ökodesignrichtlinie haben aktuelle Geräte eine sehr geringe Leistungsaufnahme im Stand-by-Modus. Bei älteren Geräten können durch die hohe Leistungsaufnahme erhebliche Kosten im Stand-by-Modus entstehen.
  • Moderne Haushaltsgeräte verbrauchen deutlich weniger Strom als vergleichbare Geräte von 2000. Bei Gefrierschränken kann die Ersparnis bis zu 60 Prozent betragen. Kühl-Gefrierkombinationen benötigen bis zu 50 Prozent weniger Strom, und Geschirrspüler verursachen bis zu 35 Prozent weniger Stromkosten.
  • Seit dem 1.9.2009 dürfen Lampen mit besonders schlechter Energieeffizienz in Europa nicht mehr verkauft werden. Bis 2012 werden ineffiziente Lampen schrittweise aus dem Handel verschwinden, beispielsweise viele Glühlampen. Durch den Einsatz von Energiesparlampen können bis zu 80 Prozent Strom eingespart werden. Auch die Verwendung von LED oder energieeffiziente Halogenlampen spart gegenüber herkömmlichen Glühlampen Stromkosten ein.
  • Bei der Auswahl und beim Kauf stomsparender Geräte helfen Effizienzlabels, wie z. B. das EU-Label

Tipp zur cleveren Gerätenutzung

Viele Geräte – z. B. Fernseher, DVD-Player oder Set-Top-Boxen verbrauchen auch nach dem Ausschalten im Stand-by-Betrieb  unnötig Strom. Durch die Nutzung von schaltbaren Steckerleisten lassen sich mehrere Geräte zusammenschließen und bequem auf einmal vom Netz trennen. Im Jahr können bei einem angenommen Strompreis von 24 Cent/kWh bis zu 92 Euro an Stromkosten eingespart werden.

Mehr zu den einzelnen Themen erfahren Sie in den Artikeln und weiterführenden Informationen.


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