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Energiespartipps für den kleinen Geldbeutel

- Computer können nachts mithilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste vom Netz getrennt werden.
Es muss nicht gleich ein neuer energieeffizienter Kühlschrank sein, um Stromverbrauch und –kosten spürbar zu senken. Zahlreiche Maßnahmen kosten wenig oder kein Geld und helfen dennoch beim Stromsparen.
Energiesparlampen
Energiesparlampen sind in der Anschaffung zwar einige Euro teurer als die alte Glühlampe. Mit einer Lebendauer zwischen 5.000 und 15.000 Betriebsstunden halten sie aber sehr viel länger, was sich auf Dauer rechnet. Sie sind zugleich sparsamer im Verbrauch: Die Stromkosten reduzieren sich verglichen mit Glühlampen um bis zu 80 Prozent. Besonders sparsam sind Energiesparlampen, die mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet sind. Die Angabe zur Energieeffizienzklasse findet sich auf dem auf der Verpackung abgedruckten EU-Label .
Schaltbare Steckdosenleisten
Viele Geräte der Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationstechnologie verbrauchen auch dann Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet wurden. Mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste, die es bereits ab wenigen Euro gibt, können die unnötigen Stand-by-Verbräuche von Fernseher, DVD-Player, Set-Top-Boxen, Stereoanlage, PC, Monitor, Drucker oder Fax vermieden werden. Die Geräte werden nach Benutzung bzw. abends über den Schalter an der Steckdosenleiste richtig vom Stromnetz getrennt. Die schaltbaren Steckdosenleisten sollten eine Kindersicherung haben und auf Sicherheit geprüft sein (Zeichen „GS“ für Geprüfte Sicherheit).
Zeitschaltuhren
Auch mit Zeitschaltuhren lässt sich unnötiger Stromverbrauch im Stand-by vermeiden. Sie können ohne Probleme vor die elektrischen Geräte geschaltet werden. Mit einer mechanischen oder digitalen Zeitschaltuhr wird programmiert, wann die elektrischen Geräte, z.B. die Weihnachts-, Dekorations- oder Aquariumsbeleuchtung aus- und wieder eingeschaltet werden.
Kühl- und Gefriergeräte
Viele Kühl- und Gefriergeräte sind zu kalt eingestellt. Die optimale Temperatur im Kühlschrank liegt bei 7°C und im Gefrierschrank bei -18°C. Sind die Geräte nur 2°C kälter eingestellt, steigt der Stromverbrauch um ca. 10 Prozent. Die Geräte sollten außerdem an einem möglichst kühlen Platz stehen. Ein Grad weniger Raumtemperatur spart 6 Prozent Strom bei Kühlgeräten und 3 Prozent Strom bei Gefriergeräten. Wer zusätzlich Energie und Geld sparen möchte, lässt Gefrorenes im Kühlschrank auftauen und stellt keine warmen Lebensmittel zum Abkühlen in den Kühlschrank.
Kochen und Backen
Auch beim Kochen und Backen ist Energiesparen möglich, z.B. durch Benutzung eines Schnellkochtopfs, des passenden Kochgeschirrs mit Deckel oder durch die Ausnutzung von Restwärme von Herdplatte oder Backofen. Hier sind alle Tipps rund um das Kochvergnügen vollständig zusammengestellt…
Cleverer Gerätekauf
Wer schon beim Kauf eines neuen Geräts die zukünftigen Stromverbräuche in die Entscheidung mit einbezieht, erlebt keine bösen Überraschungen. Angaben zum Stromverbrauch von Haushaltsgeräten finden sich auf dem EU-Label . Vergleichen lohnt sich hier immer, denn die elektrischen Helfer verbleiben im Schnitt 10 bis 15 Jahre im Haushalt und kosten jährlich bares Geld. Wenn möglich: Auf die Energieeffizienzklasse A bzw. bei Kühl- und Gefriergeräten A+ oder A++ setzen. Über den Stromverbrauch von TV, DVD-Player & Co. informiert der Fachberater im Handel.
Wer sich ein gebrauchtes Haushaltsgerät anschaffen möchte, sollte vorher genau rechnen. Denn die so genannte „Weiße Ware“ ist in den letzten Jahren sehr viel energieeffizienter geworden: Mit einem Wäschetrockner Baujahr 2008 können jährlich 141 Euro an Stromkosten eingespart werden* – verglichen mit einem zehn Jahre alten Gerät. Verglichen mit einem Gefrierschrank aus 1998 spart ein neuer 88 Euro pro Jahr*. Die einmalig höheren Anschaffungskosten sind also unter Umständen schnell wieder reingeholt und der Käufer profitiert vom modernen Komfort des neuen Geräts.
* Annahme: Jeweils typisches Gerät aus dem Jahr 2008 verglichen mit einem typischen Gerät Baujahr 1998, 4 Einsätze des Wäschetrockners pro Woche, Strompreis von 24 Cent/kWh (Stand 2010)








