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Elektrische Kleingeräte

- Wird ein Kaffeevollautomat nach Gebrauch vom Stromnetz getrennt, so können Energie und Geld gespart werden. © Fotolia
Elektrische Kleingeräte wie Toaster, Mixer, Kaffeemaschine, Dosenöffner, Eierkocher, Handstaubsauger, Rasierer und Co. machen das Leben leichter. Wer sie clever nutzt, kann Energie und Geld sparen.
Schon vor dem Kauf eines neuen Kleingeräts stellt sich die zentrale Frage, ob sich die Anschaffung lohnt. Wird das Gerät im Haushalt intensiv Verwendung finden und wie sehr wird es zur Entlastung beitragen? Es rechnet sich, auch den Stromverbrauch im Betrieb und im Stand-by-Modus des Geräts in die Kaufentscheidung einzubeziehen. So manches in der Anschaffung günstige Gerät entpuppt sich auf Dauer als wahrer Stromfresser. Die folgenden Tipps helfen, durch eine clevere Nutzung der vorhandenen Haushaltskleingeräte die Kosten im Griff zu behalten.
Kaffee und Tee
Beim Kauf einer neuen Kaffeemaschine, empfiehlt sich ein Gerät mit Auto-off-Funktion, das die Wassererwärmung nach einer bestimmten Zeit automatisch abschaltet und so die Stromkosten des Geräts um bis zu 70 Prozent* senken kann. Thermoskannen sind effizienter als elektrisch betriebene Warmhalteplatten!
Auch Espressomaschinen ohne Auto-off-Funktion können stromeffizient arbeiten, wenn sie nach Gebrauch per Hand ausgeschaltet werden. Für einen schnellen Espresso dauert der Aufwärmprozess zwar kurze Zeit, die Maschine benötigt jedoch deutlich weniger Strom.
Um einen halben Liter Wasser zum Kochen zu bringen, benötigt der Wasserkocher etwa halb so viel Energie wie Mikrowelle oder Elektroherd . Bei einem ganzen Liter Wasser reduziert sich der Energieverbrauch immer noch um ein Drittel. Damit ist der Wasserkocher bei Wassermengen bis zu einem Liter das stromeffizienteste Gerät. Zudem ist er vielseitig einsetzbar. Abgesehen vom Teewasser, kann auch das Wasser für Pasta oder Kartoffeln vorher im Wasserkocher erhitzt und dann in einen entsprechenden Topf umgefüllt werden. Aber Achtung: Nur so viel Wasser im Wasserkocher erhitzen, wie wirklich benötigt wird, um unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden. Wichtig ist auch die automatische Abschaltfunktion, die manche Geräte besitzen. Sie sorgt dafür, dass sich der Wasserkocher ausschaltet, sobald das Wasser kocht.
Hinweis. Entkalkte Wasserkocher und Kaffeemaschinen benötigen weniger Energie.
Staubsauger
Moderne Staubsauger bieten meistens ein energiesparendes Programm, das häufig mit einem grünen "E" gekennzeichnet. Ausschlaggebend für eine optimale Saugleistung ist vor allem die Luftmenge, die angesaugt werden kann. Diese wird von der Leistung des Gebläses bestimmt, nicht von der Motorleistung. Besonders effiziente Staubsauger erreichen mit 750 Watt Leistungsaufnahme die gleiche Saugwirkung wie ein ineffizienter Bodenstaubsauger mit 1100 Watt Leistungsaufnahme.
Kochen und Backen
Zum Aufbacken von Brötchen und anderen kleinen Backwaren rechnet es sich, den Toaster statt den Backofen zu benutzen.
Ein Eierkocher lohnt sich bei häufigem Gebrauch. Er spart gegenüber dem Kochen im Topf bis zu 50 Prozent Energie.
Elektrische Dosenöffner sind zwar praktisch, aber sie verbrauchen auch Energie. Moderne handbetriebene Dosenöffner sind meistens sehr leichtgängig.
Körperpflege
Auch für elektrische Zahnbürsten und Rasierer gilt: Produkte, die ohne elektrischen Strom auskommen und das gleiche Ergebnis liefern, entlasten die Stromrechnung. Beim Kauf einer elektrischen Variante ist ein Gerät mit niedriger Leistungsaufnahme in Betrieb und Stand-by günstig. Verwenden die vorhandenen Geräte Strom, wenn sie unbenutzt am Stromnetz hängen, hilft nur eins: Stecker ziehen. So werden unnötige Stromkosten vermieden.
* Berechnungsgrundlagen: 2.000 Tassen Kaffee pro Jahr inkl. Bereitschaftsmodus und Stand-by, effizientes Gerät mit 55 kWh Jahresverbrauch und durchschnittliches Gerät mit 170 kWh Jahresverbrauch; Strompreis 24 Cent/kWh (Stand 2010).








