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Deckenfluter

- Marktübliche Deckenfluter verbrauchen häufig sehr viel Strom. Quelle: photocase.com, © itseme
Die richtige Beleuchtung spielt für das Wohlbefinden eine große Rolle. Insbesondere in Wohnräumen soll indirektes Licht eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Deckenfluter werden dafür gern genutzt, verbrauchen aber sehr viel Strom.
Viele der marktüblichen Deckenfluter werden mit 300-Watt-, teilweise sogar 500-Watt-Halogenlampen betrieben und verbrauchen dadurch sehr viel Strom. Bei einem Strompreis von 24 Cent/kWh (Stand 2010) verursacht ein einziger 300 Watt-Deckenfluter, der täglich ca. 2,5 Stunden in Betrieb ist, jährliche Stromkosten von über 65 Euro. Ein Deckenfluter mit 500-Watt-Halogenlampen kommt sogar auf Stromkosten von 110 Euro im Jahr. Die Kosten für den Strom sind damit bei einigen Modellen schon nach kurzer Zeit höher als der ursprüngliche Kaufpreis der gesamten Leuchte. Deshalb empfiehlt sich der Kauf von Deckenflutern mit Schraubsockeln für herkömmliche Glühlampen (E14 oder E27), in die Energiesparlampen eingesetzt werden.
Ersetzt man z. B. eine 100-Watt-Glühlampe durch eine 20-Watt-Energiesparlampe, können bis zu 80 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung gespart werden. Und nutzt man dimmbare Energiesparlampen , kann zudem die Lichtintensität je nach Wunsch individuell eingestellt werden. Inzwischen gibt es ein vielseitiges Spektrum an Energiesparlampen in allen Formen und Lichtfarben. So ist es problemlos möglich, Energiesparlampen im Wohnambiente einzusetzen, um ein warmes Licht zu erzeugen.
Wer nicht auf Halogenlampen verzichten möchte, sollte auf energiesparende Halogenlampen mit Xenon als Füllgas oder Infrarotbeschichtung zurückgreifen. Als Ersatz für eine herkömmliche 500-Watt-Halogenlampe reicht eine energieeffiziente 400-Watt-Xenonlampe vollkommen aus.
Auch das Nutzungsverhalten von Deckenflutern beeinflusst den Stromverbrauch. Moderne Geräte dimmen die Leistung über eine Phasenanschnittsteuerung, so dass der Stromverbrauch geringer ist, wenn sie weniger hell eingestellt sind. Bei älteren Modellen wurden Widerstände für die Dimmfunktion eingesetzt hier wird die Energie beim Dimmen in Wärme umgewandelt, also unnötig Strom verbraucht.
Daneben kann auch mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste Strom und Geld gespart werden. Denn der Stand-by-Verbrauch der Trafos bei Deckenflutern ist immer noch recht hoch. Er beträgt teilweise bis zu 20 Watt. Die kann man sich getrost sparen, wenn die Leuchte komplett vom Netz getrennt wird.







