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Warmwasser sparen

- Durch sparsamen Umgang mit warmem Wasser kann viel Energie eingespart werden.
Die Bereitstellung von Warmwasser ist nach der Raumbeheizung der größte Energieverbrauchsposten in privaten Haushalten. Insgesamt etwa 77 Mrd. kWh Energie wurden 2007 in deutschen Haushalten zur Warmwassererzeugung genutzt. Für jeden einzelnen Haushalt liegt hier ein hohes Einsparpotenzial.
Dass eine Dusche wesentlich weniger Energie verbraucht als ein Vollbad, ist schon weithin bekannt. Der Verbrauchsunterschied ist enorm: Baden verbraucht drei- bis viermal mehr Wasser und Energie als Duschen.
Der Energie- und Wasserverbrauch des Haushalts lässt sich einfach optimieren, indem Spül- und Waschmaschinen nur komplett gefüllt betrieben und so unnötige Spül- und Waschgänge eingespart werden. Der Anschluss von geeigneten Spül- und Waschmaschinen an das zentrale Warmwassersystem ist eine weitere Energieeinsparmöglichkeit.
Etwa 20 Prozent der deutschen Haushalte erzeugen Warmwasser mit Durchlauferhitzern. Am effizientesten ist es, die Temperatur des Durchlauferhitzers so einzustellen, dass das warme Wasser ohne die Zumischung von kaltem Wasser genutzt werden kann. Beim Mischen geht viel Wasser und Energie verloren.
Bei zentraler Warmwassererzeugung mit einer Gas- oder Ölheizung sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden. 60 °C reichen in der Regel aus, um das Wasser ausreichend aufzuwärmen und Keime abzutöten. Während des Urlaubs sollte der Speicher insgesamt abgestellt werden.
Der Warmwasserspeicher sollte auch genau an die individuellen Bedürfnisse des Haushalts angepasst sein. Ist er zu groß, bedeutet dies unnötig eingesetzte Energie. Ein großer Wärmeverlust kann bei Rohrleitungen auftreten, die nicht oder unzureichend gedämmt sind.
Wassersparende Armaturen
Warmwasser sparen bedeutet Energie sparen. Für viele Haushaltsanwendungen bietet der Handel Armaturen und Aufsätze an, die den Wasserverbrauch verringern. Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer sind praktische Hilfsmittel. Sparduschköpfe und Perlstrahler bzw. Strahlregler werden anstatt des Siebes auf die Armatur geschraubt. Sie mischen dem Wasser Luft bei und erzeugen so das Empfinden eines vollen Wasserstrahls, obwohl gegenüber herkömmlichen Armaturen nur die Hälfte des Wassers benötigt wird.
Einhebelmischer und Thermostat-Armaturen erlauben es, die Wassertemperatur verwendungsgerecht einzustellen und helfen so, die Beimischung kalten Wassers und damit die Verschwendung zu reduzieren.








