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letzte Änderung: 10.02.2012 

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Holzpelletöfen

Frau auf Sofa
Einzel-Pelletöfen werden für die Beheizung einzelner Wohnräume eingesetzt.

Es gibt kleinere Holzpelletheizungen, die sich zur Unterstützung einer bestehenden Heizanlage eignen, aber auch große Zentralheizsysteme, die die gesamte Warmwasser- und Wärmeversorgung übernehmen können.

Derzeit werden drei verschiedene Systeme von Holzpelletheizungen angeboten, die sich hauptsächlich in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden.

Einzelöfen

Einzel-Pelletöfen besitzen typischerweise eine maximale Heizleistung von 2 bis 10 kW und werden für die Beheizung einzelner Wohnräume eingesetzt. Durch den Einbau einer Wassertasche können solche Einzel-Pelletöfen auch in eine bestehende Heizanlange integriert werden und so z. B. ein Solarwärmesystem ergänzen.

Moderne Pelletöfen verfügen über eine automatische Zufuhr von Holzpellets in den Verbrennungsraum. Die Menge der Pellets wird durch die vorgewählte Raumtemperatur oder Heizleistung geregelt. Über eine Schnecke werden die Pellets zugeführt und elektrisch gezündet. Der exakt abgestimmte Brennvorgang ermöglicht einen Wirkungsgrad von 95 Prozent bei sehr geringen Abgaswerten und erfolgt nahezu rückstandsfrei.

Pellet-Zentralheizung

Große Pelletheizungen können in Heizsystemen für die Raum und Brauchwassererwärmung eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Einzelöfen besitzen Zentralheizungen in der Regel eine größere Heizleistung (bis zu 70 kW) und werden in einem separaten Heizungsraum aufgestellt. Darüber hinaus verfügen die Zentralheizungen entweder über einen großen Vorratsbehälter oder führen die Pellets aus einem separaten Pelletslager zu.

Für die Zuführung der Pellets stehen zwei Technologien zur Verfügung: Bei der Zuführung über eine Förderschnecke muss sich der Lagerraum in unmittelbarer Nähe befinden. Bei der Zuführung über ein Vakuum-Saugrohr kann die Entfernung bis zu 20 m betragen, wobei der Zuführweg nicht zwingend geradlinig verlaufen muss.

Da die Abstrahlungswärme eines zentralen Pelletofens in einer Zentralheizung nicht den Heizungsraum beheizen soll, müssen Ofen und Heizungsrohre gut wärmegedämmt werden.

Kombikessel

Viele Hersteller bieten auch Pelletöfen an, die sich zusätzlich mit Stückholz befeuern lassen. Je nach Ausstattung lassen sich die Kessel manuell oder automatisch auf den jeweiligen Betrieb umstellen. Stückholzkessel lassen sich in einigen Fällen durch den Anbau eines Pelletbrenners aufrüsten.

Förderung. Das Heizen mit Holzpellets wird finanziell gefördert. Die Kessel müssen dabei bestimmte Anforderungen erfüllen. Eine Liste der förderfähigen Produkte gibt es beim BAFA (siehe "weitere Informationen").


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