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letzte Änderung: 03.02.2012 

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Fußbodenheizung

Fußbodenheizung
Eine Fußbodenheizung kann ring- oder mäanderförmig verlegt werden. Bild: Rainer Scheunemann, hausblog.docma.de

Die Fußbodenheizung ist das ideale Heizungssystem für den Einsatz von Brennwerttechnik und Solarkollektoren , da die notwendige Vorlauftemperatur mit circa 35 °C niedrig ist und damit den optimalen Betriebstemperaturen dieser Wärmeerzeuger entspricht.

Im Aufbau einer Fußbodenheizung ist immer eine wasserdurchströmte Kupfer- oder Kunststoffleitung eingebettet. Über den Heizrohren liegt in der Regel eine Schicht Estrich, sowie ein Bodenbelag, der die Wärme gleichmäßig verteilen und speichern kann.

Nicht geeignet sind hierfür wärmedämmende Materialien wie Teppichböden oder Korkbeläge. Unter den Heizrohren befindet sich eine Wärmedämmschicht ausreichender Dicke auf der tragenden Decke.

Es gibt zwei Verlegungsarten für Fußbodenheizungen: Die mäanderförmige Verlegung wird gewählt, wenn sich eine Außenwand im Raum befindet. Der Vorlauf wird in diesem Fall an die Außenwand gelegt, um die Luftzirkulation zu regeln. Die ringförmige Verlegung sorgt für eine gleichmäßigere Fußbodentemperatur.

Da die Fußbodenheizung durch die hohe Speichermasse des Fußbodenaufbaus ein sehr träges System darstellt, ist es nicht sinnvoll, eine empfindliche Regelung der Raumtemperatur zu verwenden. Allerdings bietet dieses System eine wirtschaftliche und sinnvolle Möglichkeit für Nachtabsenkung oder sogar die komplette Abschaltung der Heizung in der Nacht.

Hinweis: Menschen mit Durchblutungsstörungen in den Beinen sollten Fußbodenheizungen eher vermeiden.


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