Hauptinhalt

Nachtabsenkung

- Nachts kann in der Regel die Heiztemperatur gesenkt werden ohne dass hierdurch der Komfort beeinträchtigt wird. Bild: arsdigital.de / Fotolia.de
Die Nachtabsenkung ist die automatische Senkung der Vorlauftemperatur einer Heizungsanlage zu vorab eingestellten Zeiten, um Energie einzusparen und die Heizkosten zu reduzieren.
Je nach Dauer und Stärke der Temperaturabsenkung sowie Beschaffenheit der Gebäudehülle (Wärmedämmung, Wärmespeicherfähigkeit der Wände) ist ohne Komfortverzicht eine Heizenergieeinsparung von fünf bis über zehn Prozent gegenüber kontinuierlichem Heizen möglich. Die Nachtabsenkung spart Energie ein, auch wenn die benötigte Aufheizenergie am Morgen berücksichtigt wird.
Eine automatische Nachtabschaltung der Heizung reduziert den Energieverbrauch noch stärker als die Absenkung der Temperaturen. Gebäude, die nach der aktuellen Energieeinsparverordnung oder besser gedämmt sind, speicherintensive Heizungen wie Fußbodenheizungen oder Wand- und Deckenbauteile sorgen für ein langsames Absinken der Temperaturen.
Bei der Nachtabsenkung empfiehlt sich eine Reduzierung der Vorlauftemperatur von 5 bis 8 °C. Der Zeitpunkt für die morgendliche Aufheizung ist so zu wählen, dass die Räume rechtzeitig wieder angenehm warm sind.
Moderne, Mikroprozessor gesteuerte Regelungen berechnen den optimalen Heizbeginn selbständig. Hier muss nur die Zeit programmiert werden, zu der die normale Raumtemperatur erreicht sein soll und nicht der Beginn der Aufheizzeit. Dies ist die optimale Lösung hinsichtlich Effizienz, Komfort und ökologischer Aspekte.








