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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Das ganze Jahr wirtschaftlich heizen

Schnee und Sonnenschein
Fast 50 Prozent der benötigten Heizenergie eines Jahres werden in Deutschland zwischen Dezember und Februar verbraucht. © jba / photocase.com

Fast 50 Prozent der benötigten Heizenergie eines Jahres werden in Deutschland zwischen Dezember und Februar verbraucht. Wer in dieser Zeit bewusst mit Wärme umgeht, kann effektiv sparen. Aber auch außerhalb der kältesten Jahreszeit ist es möglich, den Energieverbrauch wirksam zu senken.

Wer die Raumtemperatur jährlich um ein Grad senkt, kann seinen Heizenergieverbrauch um sechs Prozent reduzieren. Besonders der Winter bietet hierzu gute Möglichkeiten, da die Außentemperatur in der Regel konstant kalt ist und ein großer Teil der im Laufe des Jahres benötigten Heizenergie während dieser Zeit verbraucht wird.

In den Übergangszeiten, also in Frühling und Herbst, fällt das Energiesparen durch Verhaltensanpassung schwerer. Die Temperatur schwankt in diesen Zeiten häufig. Ältere witterungsunabhängig arbeitende Heizkessel sind dann nicht in der Lage, sich schnell auf die herrschende Außentemperatur einzustellen und ihre Betriebstemperatur einem niedrigeren Wärmebedarf anzupassen. Im Gegensatz dazu arbeiten Brennwertheizungen  modulierend. Sie passen ihre Betriebstemperatur der Witterung an und produzieren nur so viel Wärme wie nötig.

Auch im Sommer macht sich die Brennwerttechnik bezahlt, da sich diese Wärmeerzeuger nur bei Bedarf elektrisch einschalten. Außerdem sind alte Heizkessel in der Regel überdimensioniert und schlecht gedämmt, so dass sie außerhalb der Heizperiode unnötig Wärme an den Aufstellraum abgeben.


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