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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Silizium

Solarzellenherstellung
Ein Großteil der Solarzellen wird heute auf Basis von mono- oder polykristallinem Silizium hergestellt.

Silizium (Si) ist nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde. Es wird durch chemische Behandlung aus Quarzsand gewonnen, gereinigt und in der Halbleiterindustrie sowie zur Herstellung von Solarzellen verwendet.

In der Solartechnik wird ein Großteil der Solarzellen  auf Basis von mono-  oder polykristallinem Silizium  Silizium  hergestellt. Noch verwendet die Solarindustrie dafür überwiegend Abfälle aus der Produktion der Elektronikindustrie. Das dort eingesetzte Material ist hoch rein, für die Herstellung von Solarzellen dagegen genügt Silizium mit geringerer Qualität.

Um Solarzellen herzustellen, werden die gefertigten Siliziumblöcke in sogenannte Wafer geschnitten. Hierbei handelt es sich um extrem dünne Plättchen, die je nach Form des Ausgangsmaterials unter anderem an Oblaten erinnern (engl. Wafer). Da die Herstellung monokristalliner Silizium-Wafer noch sehr teuer ist, wird in der Großproduktion zumeist auf das günstigere polykristalline Silizium zurückgegriffen, dessen energetischer Wirkungsgrad allerdings geringer ist. Die so produzierten dünnen Halbleiterplatten stellen die Grundlage für die eigentliche Solarzelle.

Um sich von eventuellen Materialknappheiten und den damit verbundenen Preiserhöhungen unabhängig zu machen, arbeitet die Solarindustrie derzeit am Aufbau einer eigenen Siliziumproduktion.

In den letzten Jahren wurde auch der Einsatz von so genanntem "schmutzigem Silizium" erforscht und voran getrieben. Die Kosten für die Herstellung der Siliziumplatten betragen dann nur einen Bruchteil der Kosten hochreinen Siliziums.


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