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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Mini-BHKW (10 bis 50 Kilowatt)

Wohngebäude
Mini-BHKW-Anlagen können zur Versorgung von größeren Gebäudekomplexen eingesetzt werden.

Mini-Blockheizkraftwerke sind kleine, kompakte, anschlussfertige Anlagen im Leistungsbereich von etwa 10 bis 50 kWel. Diese energieeffizienten und kostengünstigen Anlagen rechnen sich bei größeren Gebäudekomplexen.

Mini-Blockheizkraftwerke besetzen zunehmend die Nischen, in denen Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bisher nicht zum Einsatz kam – zum Beispiel weil der Wärmegrundlastbedarf in den Objekten zu gering war. Mini-BHKW punkten dabei durch eine hohe Stromkennzahl (Verhältnis von Strom- zur Wärmeproduktion) und einen geringen Montageaufwand. Sowohl der Motor, der Generator zur Stromerzeugung als auch die Wärmetauscher zur Auskopplung der Nutzwärme sind in einem Block montiert, der als kompakte Einheit einschließlich der Systemsteuerung geliefert wird. Sie werden als Seriengeräte industriell gefertigt und müssen am Aufstellort nur noch angeschlossen werden.

Mini-BHKW kommen häufig in größeren Gebäudekomplexen (beispielsweise kleinen Mehrfamilienhäusern, Hotels, kleineren Gewerbebetrieben oder Schwimmbädern, Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen, Verwaltungsgebäuden etc.) zum Einsatz. Mini-Blockheizkraftwerke können in der Wärmeversorgung die Grund- und gegebenenfalls auch die Mittellast  übernehmen. Sie werden einzeln oder in mehreren Modulen an die objekteigenen Wärmeverteilungsnetze angeschlossen und arbeiten parallel zu konventionellen Heizungsanlagen. Der erzeugte Strom wird im Objekt genutzt oder ins öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist.

Im Leistungsbereich der Mini-BHKW sind Verbrennungsmotoren, insbesondere Otto-Gas-Motoren, aber auch Dieselmotoren, am weitesten verbreitet. Ein modernes Mini-BHKW arbeitet sehr leise und besonders abgasarm. Da die Motoren vollständig abgekapselt sind, liegt der Geräuschpegel kaum über 50 db(A).

Auch ökonomisch sind moderne Blockheizkraftwerke dieser Größenklasse vorteilhaft. Lange Lebensdauer, hoher Wirkungsgrad und wartungsarmer Betrieb sorgen für eine Amortisation der Investitionskosten oft schon nach ca. 4 bis 5 Jahren. Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Netz eingespeist und vom Energieversorgungsunternehmen vergütet werden.

Kleinere Anlagen bis 50 kWel werden mit einem neuen Förderprogramm  über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert. Informieren Sie sich im Wegweiser Energie  über die Finanzierungsmöglichkeiten.

 


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