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Mineralwolle

- Mineralfaserdämmstoffe haben ein breites Anwendungsspektrum, von der Dachdämmung über die Kerndämmung bis zu verputzten Wärmedämm-Verbundsystemen. Bild: Isover
Als Mineralfaserdämmstoffe (kurz Mineralwolle) werden nicht brennbare Dämmstoffe aus Glas- oder Steinwolle bezeichnet. Sie sind in Europa die am weitesten verbreiteten Dämmprodukte.
Mineralfaserdämmstoffe unterscheiden sich im Wesentlichen durch die zur Herstellung verwendeten Rohstoffe. Sie haben ein relativ breites Anwendungsspektrum, von der Dachdämmung über die Kerndämmung und Zwischenständerdämmung bis zu verputzten Wärmedämm-Verbundsystemen. Eingesetzt wird Mineralwolle im Neubau oder bei der Altbausanierung, im Wohnungs- und Gewerbebau und der Isolierung von Industrieanlagen.
Die Dämmstoffe enthalten über 90% künstliche Mineralfasern (KMF), sowie Kunstharz (aus Phenol, Harnstoff und Formaldehyd), Öle und weitere Zusätze. Durch die Variabilität der Rohstoffe und Zusatzstoffe sowie auch durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren ergibt sich eine breite Palette von Mineralfaserdämmstoffen.
Spezielle Gütekriterien wie das RAL-Gütezeichen "Erzeugnisse aus Mineralwolle" belegen unter anderem die Zusammensetzung und die Fasergröße. Bei Mineralwolledämmstoffen, die mit dem RAL-Gütezeichen ausgezeichnet sind, werden die Übereinstimmungen mit Normen und baurechtlichen Zulassungen durch anerkannte unabhängige Prüfinstitute überwacht. Mit Mineralwolle können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) erfüllt werden.










