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Gebäudehülle lückenlos dämmen
Bei ungemütlichem Wetter heizen Sie Ihre Räume auf eine behagliche Temperatur. Aber in schlecht gedämmten Gebäuden ist die Wärme nur ein flüchtiger Gast.
Sie entweicht über das Dach, ungedämmte Außenwände und zugige Fenster und Türen. Diese Wärmeverluste können Sie verhindern, indem Sie die Gebäudehülle möglichst lückenlos dämmen.
Wollen Sie die Außenhaut Ihres Gebäudes oder Teile davon modernisieren, sollten Sie zuerst entscheiden, welche Räume beheizt werden, also innerhalb des gedämmten Bereiches liegen sollen.
Werden Keller oder Dach als Aufenthaltsräume genutzt und deshalb geheizt, sollten sie innerhalb der gedämmten Hülle liegen. Unbeheizte Räume wie Dachräume, Keller oder die Garage können Sie außerhalb der Dämmung (siehe Abbildung) halten. Bedenken Sie aber, dass dort im Winter eventuell Frost herrscht.
Um Energie zu sparen, muss die Wärmedämmschicht die beheizten Räume möglichst lückenlos vor dem unbeheizten Bereich bzw. der Außenluft schützen. Jede Lücke bildet eine Wärmebrücke , erhöht die Gefahr der Schimmelpilzbildung an dieser Stelle und steigert die Energieverluste.
| Jährlicher Wärmeverluste ohne Wärmedämmung [kWh pro Jahr] | Jährliche Wärmeverluste mit Wärmedämmung [kWh pro Jahr] | |
|---|---|---|
| Dach | 12.120 | 3.000 |
| Wände | 10.100 | 2.900 |
| Fenster | 4.700 | 2.520 |
| Erdreich / Keller | 1.764 | 714 |
Hinweis. Wintergärten möglichst unbeheizt! Unbeheizte Wintergärten werden nur durch die Sonne von außen temperiert und reduzieren so die Wärmeverluste des gesamten Hauses. Sie bilden eine Pufferzone zwischen innen und außen. Beheizte Wintergärten dagegen geben erhebliche Energiemengen in die Umwelt ab. Durch eine hochwertige Wärmedämmverglasung lassen sich diese Verluste verringern.










