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Solarwärme

- Über Fenster kann die Sonneneinstrahlung passiv genutzt werden. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: ARTHAUS Raum und Linie, Via Davitg 4, 7403 Rhäzüns
Auf den ersten Blick kann man Solarzellen zur Stromerzeugung (Photovoltaik ) und Solarkollektoren zur Wärmegewinnung (Solarthermie ) leicht verwechseln. Der Unterschied: die durch Solarthermie erzeugte Wärme wird im Gebäude selbst genutzt. Der Strom aus Photovoltaik wird i.d.R. ins Stromnetz eingespeist und vergütet.
Bei solarthermischen Anlagen wandeln Sonnenkollektoren auf dem Dach die Sonnenstrahlung in nutzbare Wärme um. Diese wird von einem Wärmeträger – einem Wasser-Frostschutz-Gemisch – aufgenommen und über einen Wärmetauscher in einem Warmwasserspeicher im Heizungsraum gespeichert. Solarwärmeanlagen übernehmen die Trinkwassererwärmung im Sommer komplett – im Winter heizt die Heizung nach. Über das Jahr gesehen liefern Solarkollektoren etwa 60 bis 70 Prozent des Energiebedarfs für die Erwärmung des Trinkwassers. Größer dimensionierte Anlagen können aber auch 15 bis 20 Prozent des Heizwärmebedarfs der Räume abdecken.
Ausrichtung und Neigungswinkel
Für die Installation von Sonnenkollektoren bieten sich nach Süden orientierte Dach- und Fassadenflächen an, da die Sonneneinstrahlung aus südlicher Richtung am stärksten ist. Zwischen Ost und West sind aber alle Ausrichtungen realisierbar, gegebenenfalls muss die Kollektorfläche etwas größer gewählt werden. Optimal werden die Kollektoren in einem Neigungswinkel von 45 Grad angebracht, doch auch Neigungswinkel zwischen 30 und 60 Grad führen noch zu einem guten Ertrag.
Hinweis. Mehr Informationen zu Solarstrom und -wärme finden finden Sie hier:
Solarstrom
Solarwärme








