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letzte Änderung: 13.04.2012 

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Ressourcenverbrauch beim Bauen und Wohnen

Haus mit Terrasse
Über 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs in Deutschland werden zum Heizen, Kühlen und Beleuchten von Gebäuden verbraucht. Quelle: Eicken & Mack

Material, Energie, Fläche – in kaum einem Bereich werden so viele Ressourcen verbraucht wie bei Bauen und Wohnen. Einsparpotenziale können z. B. durch Effizienzhäuser oder ökologisches Bauen genutzt werden.

Der Traum vom eigenen Haus ist sowohl beim Bau als auch bei der Nutzung mit einem enormen Ressourcenverbrauch verbunden. Jeder Bundesbürger verbraucht im Durchschnitt ein Drittel seines Energiebedarfs im Bereich Bauen und Wohnen, umgerechnet rund 17 Tonnen pro Jahr. Dazu zählen die bebaute Fläche, das für den Bau oder spätere Modernisierungsmaßnahmen  verwendete Material, dessen Herstellung und die Bewirtschaftung - sprich Wärme, Energie und Wasser - sowie deren Gewinnungs-, Aufbereitungs-, Versorgungs- und Entsorgungsaufwand.

Wer einsparen möchte, hat viele Möglichkeiten. Grundlegend dafür ist die Planungsphase, in der sämtliche Einsparpotenziale berücksichtigt werden sollten, um ein ressourcenschonendes Gebäude zu schaffen. Wer ein Effizienzhaus  baut, senkt langfristig den Ressourcenverbrauch bei der Energienutzung.
Bauen im Bestand hingegen senkt den Verbrauch von Fläche und Material sowie mit den entsprechenden Modernisierungsmaßnahmen den Bedarf an Energie für Wärme, Wasser und Strom.

Ökologisches Bauen

Ökologisches Bauen ist kein fest definierter Begriff, sondern umschreibt grundsätzlich den Versuch, bauliche Maßnahmen ressourcenschonend umzusetzen. Das betrifft die eingesetzten Materialien und deren Herstellungs- bzw. Entsorgungsverfahren und bedeutet also auch hier die primärenergetische Betrachtungsebene. Werden Baustoffe und Materialien verwendet, die aus Siedlungsabfällen oder in energieeffizienten Verfahren hergestellt werden, kann die Ressourcenbilanz deutlich verbessert werden.

Eine wichtige Rolle im Hinblick auf ressourcenschonendes Bauen spielen auch Dämmstoffe  aus recycelten oder nachwachsenden Rohstoffen, die den Einsatz der Primärenergie für die Herstellung deutlich reduzieren können. Ein ressourcenschonendes Konzept für das Bauvorhaben sollte auch die Lebensdauer der verschiedenen Materialien berücksichtigen, z.B. den Verschleiß eines Fußbodens oder die Wartungskosten für Fenster und Anlagentechnik. Für die Einschätzung dieser wichtigen Aspekte sollte frühzeitig im Planungsprozess ein Experte hinzugezogen werden.


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