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Beleuchtungsstrategien für Wohngebäude

- Die positive Wirkung von Tageslicht ist durch künstliche Lichtquellen nicht zu ersetzen. Bild: Getty Images
Gutes Licht ist ein wesentlicher Faktor für das menschliche Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit. Mit der richtigen Beleuchtungsstrategie kann man auch in dunklen Jahreszeiten natürliche Tageslichtatmosphäre schaffen und Strom für eine künstliche Beleuchtung sparen.
Grundsätzlich beginnt die Umsetzung einer Beleuchtungsstrategie für das Gebäude bereits beim ersten architektonischen Entwurf. Beim Entwurfskonzept, der Fassadenplanung und dem Innenausbau gilt es, ein schlüssiges Konzept für die Ausleuchtung der Innenräume zu entwickeln und zu realisieren.
Tageslicht
Im Mittelpunkt einer Beleuchtungsstrategie für Innenräume sollte Tageslicht stehen: Dessen positive Wirkung ist durch künstliche Lichtquellen nicht zu ersetzen – aber zu ergänzen. Daneben sorgen geeignete Schattenspender für ein angenehmes Klima und komfortable Belichtung in den Sommermonaten. Baulich kann man dies auf unterschiedliche Weise erreichen: etwa durch optimal dimensionierte Dachüberstände und Balkone, richtig gepflanzte und ausgewählte Laubbäume im Garten oder auch durch bewegliche Schattenspender wie Rollos, Markisen oder Fensterläden.
Energieeffiziente Beleuchtung
Gleichzeitig lohnt es sich, auch die Energieeffizienz als einen wichtigen Faktor für die Qualität der Beleuchtung zu berücksichtigen. Moderne energieeffiziente Beleuchtungssysteme bieten dort Einsparpotenziale, wo es sonst langfristig richtig teuer wird: bei den Betriebskosten.
Der Klassiker für eine stromsparende Beleuchtung mit hohem Wohnkomfort ist die Energiesparlampe : Energiesparlampen gibt es in verschiedenen Lichtfarben von „tageslichtweiß“ bis „warmweiß“, was der Lichtfarbe einer herkömmlichen Glühlampe am ehesten entspricht. „Warmweiß“ eignet sich daher gut für die gemütliche Beleuchtung von Wohnräumen. Arbeitsplatzsituationen sind mit „neutralweißen“ oder „tageslichtweißen“ Lampen passend ausgeleuchtet.
Daneben werden auch LED in Zukunft für die Allgemeinbeleuchtung immer attraktiver. Aufgrund ihrer großen Haltbarkeit eignen sich LEDs besonders für den Einsatz im Freien als Eingangs- und Wegbeleuchtung. Im Innenbereich lassen sie sich z.B. für kleine Lese- und Schreibtischleuchten, Spots oder dekorative Stimmungsbeleuchtung etwa in Lichterketten nutzen. Auch als Ersatz für Lampen mit niedriger Wattzahl bis 40 Watt sind sie geeignet. Ihre kompakte Bauweise ermöglicht zudem neuartige Leuchtendesigns.
Durch den Einsatz dimmbarer Leuchten kann die Lichtstärke stufenlos an das verfügbare Tageslicht abgestimmt werden, so dass immer nur der zu einer optimalen Ausleuchtung zusätzlich erforderliche Anteil an Kunstlicht erzeugt werden muss. Während ungeregelte Systeme einen Raum immer mit konstanter Lampenleistung beleuchten, kann mit Sensoren bei ausreichendem Tageslicht die Lichtstärke in Fensternähe gesenkt werden. Die Beleuchtungsstärke wird so in den entsprechenden Raumteilen konstant gehalten.
Hinweis. Weitere Informationen zum Thema Beleuchtung finden Sie hier .








