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letzte Änderung: 13.04.2012 

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dena - Gütesiegel Effizienzhaus

Haus
Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus kennzeichnet Wohnhäuser, die besonders wenig Energie für Heizung und Warmwasser benötigen. Bild: Thomas Dix

Das dena-Gütesiegel Effizienzhaus zeichnet besonders energieeffiziente Wohnhäuser aus und macht sie auf den ersten Blick erkennbar. Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren erhalten damit ein verlässliches Auswahlinstrument, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen. Eigentümer, Bauträger und Wohnungsunternehmen wiederum können ihre Gebäude als "Effizienzhäuser" bewerben.

Bei der Bewertung der Energieeffizienz bezieht sich das Effizienzhaus-Gütesiegel auf die gesetzliche Vorgabe für vergleichbare Neubauten in der Energieeinsparverordnung (EnEV). Sie schreibt vor, wie viel Energie ein Neubau maximal für Heizung und Warmwasser benötigen darf. Dieser Energiewert ist die Grundlage für die Bewertung beim Effizienzhaus-Gütesiegel und gilt sowohl für Neubauten als auch für sanierte Gebäude. Die Effizienzklasse wird über einen Zahlenzusatz erkennbar: Ein Effizienzhaus 100 benötigt 100 Prozent des maximal zugelassenen Energiewerts für vergleichbare Neubauten, ein Effizienzhaus 70 nur 70 Prozent, usw. – anders ausgedrückt: das Effizienzhaus 70 ist 30 Prozent besser als ein Neubau nach den geltenden Vorschriften sein muss. Es gilt also: je niedriger die Zahl, desto höher die Energieeffizienz.

Wenn die Sanierung oder der Neubau schon eine Weile zurück liegen und die Energiewerte des Hauses auf Basis der Energieeinsparverordnung 2007 oder einer älteren Verordnung berechnet wurden, gelten absolute Grenzwerte für Primär- und Endenergie, um den Effizienzhaus-Standard festzulegen.

Die Anforderungen an die Energieeffizienz der Gebäude entsprechen den gleichnamigen Standards der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die in ihrem Programmen "Energieeffizient bauen" und "Energieeffizient sanieren" jeweils die passende Förderung anbietet. Allerdings wird das dena-Gütesiegel "Effizienzhaus" nur für die besonders guten Standards vergeben: "Effizienzhaus" 70, 55 und 40 bei Neubauten und "Effizienzhaus" 100, 85, 70,55 und 40 bei sanierten Altbauten.

dena-Gütesiegel und KfW-Förderung im Überblick

  dena-Gütesiegel
Effizienzhaus erhältlich
KfW-Förderung
Effizienzhaus erhältlich
  Neubau / Sanierung Neubau / Sanierung
Effizienzhaus 40 + / + + / + *
Effizienzhaus 55 + / + + / +
Effizienzhaus 70 + / + + / +
Effizienzhaus 85 – / + – / +
Effizienzhaus 100 – / + – / +

Stand Juli 2010. Für den KfW-Förderstandard Effizienzhaus 115 wird das dena-Gütesiegel Effizienzhaus nicht angeboten. *) Förderung identisch mit Effizienzhaus 55.

 

Der Weg zum dena-Gütesiegel Effizienzhaus

Wer das dena-Gütesiegel Effizienzhaus nutzen will, kann es auf der dena-Internetseite www.zukunft-haus.info/effizienzhaus  beantragen. Für den Antrag muss der besonders niedrige Energiebedarf des Hauses in einem qualitätsgesicherten dena-Verfahren nachgewiesen werden. Die dena prüft die Unterlagen und legt einen Effizienzhaus-Standard zwischen 40 und 100 fest. Danach erhält der Hausbesitzer ein Zertifikat und das Gütesiegel in Form eines Hausschildes, das er gut sichtbar an seinem Effizienzhaus anbringen kann.

Fertighausanbieter, Bauträger, Vermieter, Verkäufer oder Sanierungsanbieter können auch vor der Baufertigstellung damit werben, dass ihre Häuser mit dem dena-Gütesiegel Effizienzhaus erhältlich sind. Sie verpflichten sich in diesem Fall, dem Kunden bei der Wahl dieses Angebots vertraglich zuzusichern, dass der entsprechende Effizienzhaus-Standard erreicht und zur Bestätigung der dena-Prüfprozess durchlaufen wird.
 

Weitere Informationen unter: www.zukunft-haus.info/effizienzhaus 


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