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Isolierverglasung

- Schon durch konventionelle Isolierverglasung können die Wärmeverluste gegenüber Einfachglas um die Hälfte reduziert werden. Bild: Eicken & Mack
Konventionelle Isolierverglasung lässt rund halb so viel Wärme durch wie Einfachglas. Qualitativ höherwertige Verglasungen können den Wärmeverlust noch stärker reduzieren.
Isolierverglasung besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die am Glasrand über einen Abstandhalter luft-und feuchtigkeitsdicht miteinander verbunden sind. Der Scheibenzwischenraum ist mit trockener Luft oder einem Gemisch aus Edelgasen gefüllt.
Einfachglas wird heute aus Wärmeschutzgründen im Wohnungsbau nicht mehr eingesetzt.
Standard-Isolierglas aus zwei 4 mm dicken Glasscheiben hat einen U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizienten) von ca. 3,0 W/m²K. Durch den Einsatz von Wärmeschutzverglasung können bei Doppelgläsern U-Werte unter 1,5 W/m²K, bei Dreifachverglasung sogar Werte unter 1,0 W/m²K erreicht werden.
Durch Beschichtung der Glasflächen oder Einfärbung der Glasmasse können Sonderverglasungen hergestellt werden, die die Sonnenstrahlung absorbieren oder reflektieren. Multifunktionsgläser werden sowohl für den Schallschutz als auch für den Wärmeschutz eingesetzt.








