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Heizen

- Die Kosten für Heizenergie haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Bild: .marqs, © photocase.com
Das Heizsystem für die Erwärmung von Räumen und Brauchwasser besteht aus einer komplexen Anordnung technischer Komponenten wie Kessel, Pumpen, Regler, Thermostatventile und Heizkörper. Für den energieeffizienten Betrieb müssen alle Anlagenkomponenten optimal eingerichtet und aufeinander abgestimmt sein. Die Effizienz des gesamten Systems kann durch den Einsatz moderner Technik, durch die Modernisierung der Gebäudehülle und die Nutzung spezifischer Gebäudeeigenschaften sowie durch ein intelligentes Verhalten der Verbraucher erheblich gesteigert werden.
Die Kosten für Heizenergie haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Ein Jahresverbrauch von 4.500 Litern Heizöl ist für eine vierköpfige Familie in einem energetisch unsanierten Gebäude mit 150 Quadratmetern Nutzfläche nicht ungewöhnlich und führt bei einem Heizölpreis von 85 Euro pro 100 Liter zu Energiekosten von etwa 3.800 Euro. Untersuchungen haben gezeigt, dass häufig bis zu 30 Prozent der Heizkosten durch einfache Maßnahmen eingespart werden können. Modernisierungsmaßnahmen wie die Investition in effiziente Heiztechnik und die energetische Sanierung der Gebäudehülle rechnen sich langfristig. Die Nutzung erneuerbarer Energien wie z. B. der Solarthermie kann ebenfalls zur Entlastung der Energieabrechnung beitragen.
Bei steigenden Energiepreisen werden energieeffiziente Gebäude immer attraktiver. Der Energieausweis dokumentiert die energetische Qualität von Gebäuden und gibt konkrete Modernisierungstipps zur Energieeinsparung. Als Instrument für mehr Markttransparenz motiviert der Energieausweis zu Investitionen in die Sanierung von Gebäuden. Mit einem ersten Online-Heizcheck lassen sich die Energieeffizienzpotenziale der eigenen Immobilie feststellen und einfache Maßnahmen zur effizienteren Nutzung der Heizenergie identifizieren.










