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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Zentrale Warmwasserbereitung

© Kaldewei/BGW

Die zentrale Warmwasserbereitung für mehrere Wohneinheiten und Endverbraucher wird in der Regel vom Wärmeerzeuger des Heizungssystems übernommen.

An dieser Schnittstelle bietet sich dann der zusätzliche Anschluss an eine solare Brauchwassererwärmung an. Das Wasser wird zunächst in einem Wärme gedämmten Speicher auf 45 bis 60 °C erwärmt und dann von dort an die Zapfstellen in Bädern, Küchen und an Waschbecken zur Benutzung verteilt.

Um die Verteilungsverluste möglichst gering zu halten, ist das aufwendige und große Warmwasser-Verteilersystem sorgfältig gegen Wärmeverlust zu dämmen. Komfortable Zirkulationssysteme, bei denen das warme Wasser durch eine Ringleitung umgewälzt wird, sorgen für kurze Anbindungen der einzelnen Zapfstellen an die Warmwasserversorgung. Dieser Komfortgewinn durch kurze Wartezeiten bei der Warmwasserversorgung führt aber unter Umständen zu höheren Verteilungsverlusten, weil die gesamte Ringleitung ständig auf Speichertemperatur gehalten werden muss.

Bei modernen Warmwasserversorgungen wird die Zirkulationspumpe der Ringleitung über den Wärmeerzeuger gesteuert, der Pumpstrom wird in Abhängigkeit des Verbrauchs und der Tageszeit gesteuert, so dass beispielsweise nachts, wenn keine intensive Warmwassernutzung zu erwarten ist, auch die Betriebsintensität der Pumpe gedrosselt wird.

Bei älteren Warmwasserversorgungen schreibt die Heizungsanlagen-Verordnung grundsätzlich den Einbau beziehungsweise die Nachrüstung von Zirkulationspumpen mit einer Zeitschaltuhr vor. Für abgelegene oder selten genutzte Zapfstellen wie Gäste-WC oder Handwaschbecken im Gästezimmer ist aus energetischen Gründen eine Dezentrale Warmwasserbereitung  empfehlenswerter.

Autor: Redaktion 


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