Servicefunktionen
letzte Änderung: 03.02.2012 

Hauptinhalt
Aktueller Wertungsstatus

Sommerzählimpulse bei Wärmezählern

Sonnenstrahlen
Bei hohen Temperaturen im Sommer kann es zu so genannten Sommerzählimpulsen kommen. Quelle: jarts / photocase.com

Sommerzählimpulse bei Wärmezählern können problematisch sein, wenn sie in einigen Räumen einer gemeinsamen Heizungsanlage stärker auftreten als in anderen.

Der Wärmezähler einer Heizung  dient dazu, die Gesamtheizkosten der Anlage auf alle Verbraucher aufzuteilen. Die Fühler der Heizkostenverteiler oder die Verdunsterröhrchen, die direkt am Heizkörper angebracht sind, können dabei nicht unterscheiden, ob die gefühlte Temperatur vom Heizkörper oder von der umgebenden Raumluft herrührt.

Dadurch kann es auch im Sommer - gerade bei hohen Temperaturen - zu so genannten Sommerzählimpulsen kommen. In diesen - eher seltenen Fällen - zählen die Wärmemengenzähler auch im Sommer. Verglichen mit Dauer und Höhe der Oberflächentemperaturen am Heizkörper während der Heizperiode sind die Werte im Sommer sehr viel niedriger, damit ist die Anzahl der Sommerzählimpulse entsprechend unbedeutend.

Da in der Regel alle Nutzer einer abzurechnenden Heizungsanlage gleichmäßig von der warmen Witterung im Sommer betroffen sind, treten diese Sommerzählimpulse bei allen Heizkörpern auf. Die Heizkosten bleiben von diesen Zählimpulsen unberührt. Lediglich Mieter oder Eigentümer von Dachgeschosswohnungen mit großem Sonneneinfall können im Sommer eventuell verstärkt durch übermäßige Sommerzählimpulse belastet werden


Bewerten Sie diesen Artikel:
schlecht mangelhaft gut sehr gut
Fragen Sie unsere Experten