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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Sommerzählimpulse bei Wärmezählern

Wie kommt es zu Sommerzählimpulsen? © dimplex

Sommerzählimpulse bei Wärmezählern sind nur problematisch, wenn sie in einzelnen Räumen deutlich vermehrt auftreten als in den anderen Wohnungen einer gemeinsamen Heizungsanlage.

Wärmezähler an Heizkörpern dienen dazu, die Gesamtheizkosten der Anlage auf alle Verbraucher aufzuteilen. Die Fühler der Heizkostenverteiler oder die Verdunsterröhrchen, die direkt am Heizkörper angebracht sind, können aber nicht unterscheiden, ob die Temperatur vom Heizkörper oder von der umgebenden Raumluft herrührt.

Dadurch kann es auch im Sommer - gerade bei hohen Temperaturen - zu so genannten Sommerzählimpulsen kommen. In diesen - eher seltenen Fällen - zählen die Wärmemengenzähler auch im Sommer.

Verglichen mit Dauer und Höhe der Oberflächentemperaturen am Heizkörper während der Heizperiode sind die Werte im Sommer sehr viel niedriger, damit ist die Anzahl der Sommerzählimpulse auch entsprechend unbedeutend.

Da in der Regel alle Nutzer einer abzurechnenden Heizungsanlage gleichmäßig von der warmen Witterung im Sommer betroffen sind, treten diese Sommerzählimpulse bei allen Heizkörpern auf. Die Heizkosten bleiben von diesen Zählimpulsen unberührt. Lediglich Mieter oder Eigentümer von Dachgeschosswohnungen mit großem Sonneneinfall können im Sommer eventuell verstärkt durch übermäßige Sommerzählimpulse belastet werden.

Autor: Redaktion 


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