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Tipps zur Vermeidung von Feuchteschäden und Schimmelbildung

- Möbel und Textilien absorbieren die vom Menschen abgegebene Feuchtigkeit und geben sie dann wieder an die Innenluft ab. © Getty Images
Gerade im Winter besteht die Gefahr, dass Zimmer nicht ausreichend gelüftet werden und es zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung kommt. Aufmerksamkeit und bewusstes Handeln helfen dabei, dies zu verhindern.
- Badezimmertüren sollen geschlossen sein. Nach dem Duschen/ Baden sollte die Luftfeuchtigkeit direkt nach außen abgeführt oder durch Entlüftungssysteme abgesaugt werden.
- Türen zwischen Räumen mit mehr als 4 °C Temperaturdifferenz sollen geschlossen sein.
- Kellerräume sollen eher im Winter gelüftet werden, weil die einströmende Luft nur dann Feuchtigkeit aufnehmen kann.
- Keine Schränke und große Bilder an schlecht gedämmte Außenwände stellen bzw. hängen.
- Wer nachts mit geöffnetem Fenster schläft, sollte die Schlafzimmertür geschlossen halten.
- Das winterliche Temperieren des ungeheizten Schlafzimmers durch Öffnen der Tür zu einem beheizten Raum birgt das große Risiko der Feuchtekondensation.
- Schlafzimmer sollen über den Tag mehrfach kurz per Stoßlüftung gelüftet werden. Jeder Mensch gibt pro Nacht circa 400 g Wasser ab, die von Textilien und Möbeln absorbiert und langsam wieder an die Innenluft abgegeben werden.
- Auch Zimmerpflanzen und das Wäschetrocknen in der Wohnung sind Quellen für einen hohen Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft. Bei viel Feuchtigkeit muss häufiger gelüftet werden.
- Langes Dauerlüften sollte vermieden werden. Die Luft wird nach einem kompletten Wechsel nicht mehr besser, aber die Oberflächen (beispielsweise Wände) kühlen aus.
Quelle: BINE Informationsdienst - "Frischluft und Energiesparen", basisEnergie Nr. 12










