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Tipps zum richtigen Lüften

- Da beim Baden die Luftfeuchtigkeit stark ansteigt, sollte danach stets gelüftet werden. © Getty Images
Der beste Feuchtigkeitsschutz am Haus hilft nichts, wenn nicht regelmäßig gelüftet wird. Das ist gerade bei gut gedämmten Gebäuden unerlässlich, um die feuchte Innenluft auszutauschen.
Gerade bei Neubauten gilt heute, dass ein automatischer Luftaustausch über "undichte Stellen" z. B. an den Fenstern im Haus nicht mehr stattfinden kann. Und auch Wände atmen nicht – weder altes noch neues Mauerwerk lässt einen maßgeblichen Feuchtetransport durch die Wände zu, unabhängig davon, ob sie wärmegedämmt sind oder nicht.
Wer effektiv lüften möchte, um Bauschäden und Schimmelbildung zu vermeiden, aber gleichzeitig Heizkosten sparen will, der sollte folgende Tipps beachten.
- Viermal am Tag lüften
Möglichst fünf Minuten im "Durchzug" lüften und dabei möglichst das Heizkörperventil schließen. Bei guter Witterung kann auch länger und öfter gelüftet werden. - Während der Heizperiode Dauerlüftung vermeiden
Die Kippstellung der Fenster ist Energieverschwendung und führt außerdem zur Abkühlung der Wände, speziell des Fenstersturzes, so dass sich hier Tauwasser bilden kann. - Große Wasserdampfmengen nach draußen entweichen lassen
Daher nach dem Duschen, Baden oder Kochen möglichst die betroffenen Räume lüften. - Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten
So wird verhindert, dass warme, feuchte Luft in kühlere Räume eindringt und sich an kalten Wänden und Fenstern niederschlägt. - Große Möbelstücke in mindestens 5 cm Abstand von der Außenwand aufstellen
Große Möbelstücke, wie Schrankwände, behindern die Zirkulation der Raumluft. Sie können zur Bildung feuchter Ecken beitragen, wenn sie zu dicht an den Außenwänden stehen. - Stark unterschiedliche Temperaturen in den Zimmern vermeiden
Unbeheizte oder weniger beheizte Räume sollten nicht durch die Raumluft anderer Räume mit beheizt werden. Der in der Luft des wärmeren Raumes enthaltene Wasserdampf würde die relative Luftfeuchtigkeit in den kalten Räumen schnell ansteigen lassen und könnte sich als Kondenswasser an den kälteren Oberflächen der Wände absetzen.
Tipp. Wer es genau wissen will, kann die relative Feuchte der Raumluft mit einem Hygrometer selbst messen. Optimal sind Werte zwischen 40 und 60 Prozent.










