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Solare Kühlungs- und Klimatisierungstechniken
Der Einsatz von solaren Kühl- und Klimatisierungssystemen kann bei richtiger Auslegung zu Energieersparnissen von 40 - 60 Prozent führen.
Die Entwicklung steht aber noch am Anfang. Weltweit sind einige Pilotprojekte oder kleinere Anlagen in der Erprobung, und die ersten Lösungen zur Nutzung thermischer Solarenergie für die sommerliche Gebäudeklimatisierung sind für industrielle und gewerbliche Anlagen marktverfügbar. Hier können Sie in einer Datenbank entsprechende Anbieter finden. Es werden mehrere verschiedene technische Verfahren eingesetzt.
Bei der Gebäudeklimatisierung mit Sonnenwärme wird Solarthermie verwendet, um mit Wärme zu kühlen. In Kühlaggregaten von wassergestützten Klima- oder Lüftungsanlagen wird der warmen Raumluft Wasser entzogen und damit gekühlt (Verdunstungskälte). Die Materialien, die die Feuchtigkeit aufnehmen, werden durch die Wärme eines Sonnenkollektors wieder getrocknet. Der gleiche Sonnenkollektor kann auch zur Warmwasserbereitung oder im Winter zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Bislang sind technisch nur zentrale solarthermisch angetriebene Klimaanlagen für Gebäude oder Gebäudebereiche möglich, nicht dagegen Anlagen für den dezentralen Einsatz in einzelnen Räumen.
Grundlage der (solar-)thermisch angetriebenen Kühlung ist der thermochemische Vorgang der Sorption: Ein flüssiger oder gasförmiger Stoff wird entweder an einer festen, porösen Substanz angelagert (Adsorption) oder in einer Flüssigkeit oder einem Feststoff aufgenommen (Absorption). Dem Sorptionsmittel wird Wärme zugeführt und Wasser in Form von Dampf entzogen. Nach diesem "Trocknen" kann der Vorgang in umgekehrter Richtung wiederholt werden, Wärme wird frei.
Autor: Redaktion









