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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Wärmekosten sparen mit Solarenergie

Quelle: Pixelio.de, © Klaus-Uwe Gerhardt

Heizung und Warmwasserbereitung machen durchschnittlich rund 90 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushaltes aus. Eine elegante Möglichkeit, Energiekosten einzusparen, ist die Nutzung von Sonnenenergie.

Solarkollektoranlagen zur Heizungsunterstützung und für die Warmwasserbereitung kommen in immer breiterem Umfang zum Einsatz: Allein in Deutschland waren bis 2008 rund 11 Millionen Quadratmeter Kollektorfläche installiert. 2001 waren es noch rund 4,2 Millionen.

Mit einer Anlage üblicher Größe - also 1 bis 2 m² Kollektorfläche pro zu versorgender Person - lässt sich der Trinkwasserwärmebedarf von Mai bis September fast vollständig decken. Auf diese Weise lassen sich jährlich etwa 60 Prozent der für die Trinkwassererwärmung notwendigen Energie einsparen. Für eine sinnvolle Heizungsunterstützung sind größere Kollektorflächen notwendig.

Als ergänzende Heizsysteme eignen sich Brennwertgeräte, Pelletheizungen oder Wärmepumpen. Sie zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad sowie vergleichsweise geringe Emissionen aus. Brennwertgeräte nutzen den Brennstoff mit einer besonders hohen Effizienz, Pelletheizungen nutzen mit Holz einen nachwachsenden Rohstoff und Wärmepumpen entziehen der Umgebung - wie z. B. dem Erdreich - einen Teil der Wärme.

Der günstigste Zeitpunkt für die Installation einer Solarwärmeanlage liegt in der Neubauphase eines Gebäudes. In der Regel können dabei etwa 20 Prozent jener Kosten eingespart werden, die bei einem nachträglichen Einbau anfallen würden. Soll ein bereits bestehendes Gebäude mit einer Solaranlage ausgerüstet werden, bieten sich eine anstehende Heizungsmodernisierung oder Dachsanierung an. Für eine solche Ein- oder Umbaumaßnahme ist in Deutschland in der Regel keine spezielle Baugenehmigung erforderlich.

Förderanträge können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Eschborn (www.bafa.de ) gestellt werden.

Hinweis. Solarkollektoranlagen sind entweder beim BAFA oder bei der KfW im Rahmen dieses Programms förderfähig. Die Abgrenzung erfolgt über die Größe der Anlage. Vom BAFA werden Anlagen gefördert, deren Bruttokollektorfläche weniger oder gleich 40 m² beträgt. Die KfW fördert Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche über 40 m².

Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) 


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