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letzte Änderung: 13.04.2014 

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Solarwärmeerträge im Jahresverlauf

Haus mit Solaranlage
Selbst bei schlechter Witterung kann Wärme für die Warmwasserbereitung gewonnen werden. © Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES/Fotoautor: Daniel Thuli, Ilanz

Wer glaubt, dass die Nutzung von Solarenergie nur zur Warmwasserbereitung im Sommer geeignet sei, ist im Irrtum. Selbst bei schlechter Witterung und in kalten Jahreszeiten wird Wärme für die Warmwasserbereitung gewonnen.

Auch bei Bewölkung und niedrigen Temperaturen erreichen die Sonnenstrahlen den Kollektor. Ein Absorber sorgt dafür, dass die Energie eingefangen und an Röhrchen weitergegeben wird, die mit einem wärmeleitenden Frostschutzmittelgemisch gefüllt sind. Heizungsrohre transportieren die Heizenergie bis zum Wärmetauscher, der das Wasser im Trinkwasserspeicher erhitzt.

Eigentümer, die eine solarthermische Anlage zur Warmwassererwärmung einbauen, können bis zu 60 Prozent der notwendigen Energie für Warmwasser durch die Sonne gewinnen. In den Sommermonaten kann der Heizkessel für die Warmwassererwärmung dabei ausgeschaltet bleiben.

Damit das ganze Jahr über warmes Wasser zur Verfügung steht, wird eine zweite Heizanlage benötigt, zum Beispiel eine Brennwerttherme, Holzpellets  oder eine Wärmepumpe . Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)  fördert sowohl den Einbau von Solarkollektoren als auch den Einsatz von Pelletöfen.


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