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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Stromsparende Pumpen für Heizungen und Solaranlagen

Wärmebarometer © MVV Energie AG

Der Energieverbrauch von Umwälzpumpen wird bei der energetischen Betrachtung von Heizungs- und Solaranlagen oft unterschätzt. Dabei ist in manchem Einfamilienhaus die Heizungs-Umwälzpumpe für 10% der Stromrechnung verantwortlich.

In deutschen Haushalten laufen mehr als 30 Millionen Heizungspumpen . Gerade in älteren Häusern sind die Pumpen of überdimensioniert. 

In bestehenden Heizungsanlagen finden sich bis heute meist so genannte Spaltrohrpumpen mit Asynchronmotor. Bei diesen Pumpen liegen alle beweglichen Teile im Fördermedium, das gleichzeitig für Schmierung und Kühlung sorgt. Die Pumpen arbeiten konstruktionsbedingt robust, wartungsarm und leise, leider aber auch mit geringem Wirkungsgrad. Sicherheitszuschläge bei der Dimensionierung verschlechtern die Energiebilanz oft zusätzlich.

Der Stromverbrauch lässt sich oft mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen wie dem Einbau einer drehzahlgeregelten Pumpe oder einer Schaltuhr deutlich reduzieren. Weitere Einsparpotentiale könnten mit einer verbesserten Pumpentechnik erschlossen werden.

Inzwischen ist eine neue Generation von Pumpen verfügbar. Wenn diese neue energiesparende Technologie zum Standard wird, könnte in diesem Bereich eine Senkung des jährlichen Stromverbrauchs von 60% und mehr erzielt werden.

Die Voraussetzungen zur breiten Markteinführung dieser neuen Technologie sind also bereits gegeben. Eine Reihe von Produkten verschiedener Hersteller für zahlreiche Anwendungsfälle ist verfügbar. Nun gilt es, die Vorteile, vor allem die erzielbaren Energie- und Kosteneinsparungen, im Markt bekannt zu machen, um die Nachfrage nach der effizienten Pumpentechnologie zu stimulieren. Auf der Seite der Anbieter kommt dabei den Herstellern von Heizsystemen und den Installateuren (die in der Regel die Pumpen auswählen) eine wichtige Rolle zu.

Hausbesitzer und Bauherren sollten sich deshalb bei der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage oder dem Einbau einer neuen Umwälzpumpe beim Hersteller genau nach dem Stromverbrauch der eingesetzten Pumpen erkundigen. Die höheren Anfangskosten werden bei den Betriebskosten durch den erheblich verminderten Strombedarf wieder eingespart. Über die gesamte Lebensdauer der Pumpe fallen die Anschaffungskosten kaum noch ins Gewicht und es ergibt sich eine Kosteneinsparung von bis zu 60%.

Auch für Solaranlagen ist eine neue Pumpengeneration auf den Markt, die besser auf die Volumenströme und das Wärmeträgermedium angepasst ist. Ein im Durchschnitt halbierter Strombedarf sorgt für eine noch mal verbesserte Ökobilanz solarer Wärmeerzeugung.

Autor: BINE Informationsdienst 


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