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letzte Änderung: 29.07.2010 

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Wirtschaftlichkeit von Holzheizungen

© C.A.R.M.E.N.

Die Investitionskosten für Holz- oder Pelletheizungen liegen deutlich höher als die einer vergleichbaren Öl- oder Gasbrennwertheizung. Dafür sind Brennstoffkosten häufig niedriger.

Diese mit Biomasse betriebenen Heizungen kann man in der Regel gut in eine vorhandenes Zentralheizungssystem integrieren. Bei einer Erneuerung des Heizsystems können solche Heizungen auch mit einer Solaranlage  kombiniert werden.

Die Wirtschaftlichkeit hängt somit in erster Linie von den Brennstoffkosten ab und muss für die gesamte Lebensdauer der Anlage kalkuliert werden. Die Kosten pro Kilowattstunde liegen bei Holzpellets z.B. deutlich unter den Gas- oder Ölpreisen.

Kostenvergleich

Technologie Investitionskosten [€] Energieträgerkosten
[Ct/kWh Wärme]
Gas- und Ölbrennwertkessel 4.000 - 6.000 Erdgas, Heizöl: 5,5 - 7,0
Holzpelletkessel 10.000 - 14.000 Holzpellets: 3,8 -4,5

* Die Kosten für eine Kilowattstunde Strom liegen derzeit bei ca. 20 Ct/kWh. Wärmepumpenstrom wird aber von vielen Energieversorgern deutlich günstiger angeboten (für ca. 12 Ct/kWh). Wärmepumpen arbeiten mit einem so genannten Anlagenwirkungsgrad von 3 bis 4. Das bedeutet: Mit den Einsatz von einer Kilowattstunde Strom werden ca. 3 bis 4 kWh Wärme gewonnen.

Beispiel

Im Rahmen einer Altbausanierung wird der Wärmebedarf eines Gebäudes mit 160 m² Wohnfläche auf Neubauniveau abgesenkt (100 kWh pro m² und Jahr). Im Zuge dieser Sanierung wird auch das Heizsystem erneuert. Abhängig vom gewählten System und einer durchschnittlichen einheitlichen Preissteigerung von vier Prozent ergeben sich die folgenden Kosten: 

  Erdgas Holzpellet
Jahr pro kWh pro Jahr Gesamt pro kWh pro  Jahr Gesamt
  Investition 5.000 Investition 12.000
1. 0,0650 1.040 6.040 0,0400 640 12.640
5. 0,0760 1.217 10.633 0,0468 749 15.466
10. 0,0925 1.480 17.486 0,0569 911 19.684
15. 0,1126 1.801 25.824 0,0693 1.108 24.815
20. 0,1369 2.191 35.969 0,0843 1.348 31.058
25. 0,1666 2.666 48.311 0,1025 1.641 38.653

Tipp. Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen für Biomasseheizungen finden Sie auf den Internetseiten des BAFA  und der KfW Förderbank . Diese und weitere Förderprogramme können Sie auch in unserer Förderdatenbank  recherchieren. 

Autor: Redaktion 


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