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Richtig heizen mit Kaminholz

- Es sollte nur naturbelassenes und möglichst trockenes Holz verbrannt werden.
Das Verbrennen von Holz erzielt die optimale Heizwirkung ohne die Umwelt unnötig zu schädigen, wenn folgende Tipps beachtet werden.
1. Nur naturbelassenes Holz verbrennen
Das Holz muss unbehandelt sein. Ist es lackiert, imprägniert, lasiert oder mit Kunststoff beschichtet kann es bei der Verbrennung gesundheits- und umweltschädliche Schadstoffe erzeugen.
2. Möglichst trockenes Holz verwenden
Frisches Holz enthält 60 Prozent Wasser und hat deshalb nur einen relativ geringen Heizwert von rund zwei kWh pro kg Brenngut. Trockenes Holz enthält etwa 20 Prozent Wasser und hat einen doppelt so hohen Heizwert. Für die zeitaufwendige Trocknung ist die Lagerung entscheidend. Am besten wird Brennholz an einem luftigen, sonnigen und trockenen Ort aufgeschichtet – mit einer Hand breit Abstand zwischen den Stapeln.
3. Manche Hölzer trocknen langsamer als andere
Während Pappel und Fichte schon nach einem Jahr trocken sind, benötigen Linde, Erle und Birke eineinhalb, Buche, Esche und Obstbäume sogar zwei Jahre Lagerzeit, um den geeigneten Trocknungsgrad zu erreichen.
4. Hölzer mit hohem Heizwert verwenden
Bezogen auf das Gewicht ist der Heizwert von Holz weitgehend unabhängig von der Holzsorte. Da Holz nach seinem Volumenmaß in Festmetern abgegeben wird, variieren die Holzsorten in ihren Heizwerten. Hölzer mit einer geringen Dichte wie Kiefer und vor allem Fichte haben bezogen auf ihr Volumenmaß einen weit geringeren Heizwert als dichte Hölzer wie Buche.
5. Rauch vermeiden
Umweltschädlicher Rauch entsteht bei der unvollständigen Verbrennung des Brennguts bei einer ungenügenden Luftzufuhr. Bei offenen Feuerstellen, beispielsweise bei Kaminen, ist die vollständige Verbrennung oft nicht möglich. Auch viele schlecht regulierbaren Einzelöfen kennen dieses Problem.
Hinweis. Genügend Luft zuführen! Wenn die im Holz enthaltenen Gase nicht verbrennen können, entstehen zusätzliche Schadstoffe.
6. Die Feuerstelle sauber halten
Verschmutzungen behindern oft den ausreichenden Zustrom von Luft. Öfen und Heizkessel mit einer Wärmeleistung von weniger als 15 Kilowatt unterliegen nach den gesetzlichen Vorschriften keinen Emissionsgrenzwerten für Staub und Kohlenmonoxid. Sie müssen lediglich raucharm betrieben werden. Eine saubere Verbrennung lässt sich am klaren Abgas über dem Kamin und einer feinen, weißen Asche erkennen.









