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Holzpelletöfen
Es gibt kleinere Holzpelletheizungen, die sich zur Unterstützung einer bestehenden Heizanlage eignen, aber auch große Zentralheizsysteme, die die gesamte Warmwasser- und Wärmeversorgung übernehmen.
Derzeit werden drei verschiedene Systeme von Holzpelletheizungen angeboten, die sich hauptsächlich in ihrer Leistungsfähigkeit unterscheiden.
Einzelöfen
Einzel-Pelletöfen besitzen typischerweise eine maximale Heizleistung von 2 bis 10 kW. Sie werden zum Heizen einzelner Wohnräume eingesetzt. Durch den Einbau einer so genannten Wassertasche können die Öfen aber auch in eine bestehende Heizanlange integriert werden und so als Ergänzung zu anderen Heizsystemen (z. B. Solarwärmekollektoren) dienen.
Moderne Pelletöfen verfügen über eine automatische Zufuhr von Holzpellets in den Verbrennungsraum. Die Menge der Pellets wird durch die vorgewählte Raumtemperatur oder Heizleistung geregelt. Über eine Schnecke werden die Pellets zugeführt und elektrisch gezündet. Der exakt abgestimmte Brennvorgang ermöglicht einen Wirkungsgrad von 95% bei sehr geringen Abgaswerten.
Pellet-Zentralheizung
Große Pelletheizungen lassen sich auch für die Heizung und Warmwasserversorgung einsetzen. Im Gegensatz zu Einzelöfen besitzen Zentralheizungen in der Regel eine größere Heizleistung (bis zu 70 kW) und werden in einem separaten Heizungsraum aufgestellt. Darüber hinaus verfügen die Zentralheizungen entweder über einen großen Vorratsbehälter oder führen die Pellets aus einem separaten Lager zu.
Für die Zuführung der Pellets stehen zwei Technologien zur Verfügung: Bei der Zuführung über eine Förderschnecke muss sich der Lagerraum in unmittelbarer Nähe befinden. Bei der Zuführung über ein Vakuum-Saugrohr kann die Entfernung bis zu 20 m betragen und der Zuführweg muss auch nicht unbedingt gerade verlaufen.
Da die Abstrahlungswärme einer Zentralheizung nicht für das Heizen des Raumes verwendet werden soll, sind Zentralheizungen im Gegensatz zu Einzelöfen komplett isoliert.
Kombikessel
Viele Hersteller bieten auch Pelletöfen an, die sich zusätzlich mit Stückholz befeuern lassen. Je nach Ausstattung lassen sich die Kessel von Hand auf den jeweiligen Betrieb umstellen oder nehmen diese Umschaltung automatisch vor. Stückholzkessel lassen sich unter Umständen auch durch den Anbau eines Pelletbrenners aufrüsten.
Förderung. Das Heizen mit Holzpellets wird finanziell gefördert. Die Kessel müssen dabei bestimmte Anforderungen erfüllen. Eine Liste der förderfähigen Produkte gibt es beim BAFA (siehe "weitere Informationen").
Autor: Redaktion









