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letzte Änderung: 13.04.2014 

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Heizen mit Holzpellets

Familie
Kombiniert mit einem Wasserwärmeübertrager kann ein Pelletofen in einem zentralen Heizsystem das ganze Haus unterstützend mit Wärme versorgen. Bild: Getty Images

Pflanzen nehmen beim Wachstum Kohlendioxid auf und geben beim Verrotten oder Verbrennen die gleiche Menge Kohlendioxid an die Umwelt ab. Biomassenutzung ist deshalb grundsätzlich Kohlendioxid-neutral – egal, ob es sich um Holz, Stroh, Pflanzenöl, Biodiesel oder Biogas handelt.

Das Verbrennen von Biomasse ist umweltfreundlich – sofern dabei außer Kohlendioxid nur geringe Mengen anderer Luftschadstoffe entstehen. Die effiziente Feuerungstechnik moderner Pelletheizungen kann dazu beitragen.

Pellets bestehen aus Waldrestholz, Spänen und anderen unbehandelten Abfallprodukten der Holzindustrie, die unter hohem Druck in Form gepresst werden. Bindemittel ist dabei der holzeigene Stoff Lignin. Die Pellets werden aus dem Vorratsbehälter in den Brennertopf transportiert, durch ein elektrisches Zündelement gezündet und kontrolliert verbrannt – alles automatisch, emissionsarm und fast rückstandslos. Der Wartungsaufwand ist dabei gering und die Vorratshaltung gut planbar. Kombiniert mit einem Wasserwärmeübertrager kann ein Pelletofen in einem zentralen Heizsystem das ganze Haus unterstützend mit Wärme versorgen.

Förderung. Das Heizen mit Holzpellets wird staatlich gefördert, sofern die eingesetzten Holzpelletöfen die entsprechenden Anforderungen erfüllen. Eine Liste der förderfähigen Produkte gibt es beim BAFA (siehe "weitere Informationen").


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