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letzte Änderung: 10.02.2012 

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Wärmeströmung und Wärmestrahlung

Heizkörper
Die Wärmeübertragung von einem Heizkörper an die Umgebung lässt sich in Wärmeströmung und Wärmestrahlung unterteilen. Bild: .marqs, © photocase.com

Die Wärmeübertragung von einem Heizkörper an die Umgebung lässt sich in Wärmeströmung (Konvektion) und Wärmestrahlung unterteilen.

Wärmeströmung (Konvektion)

Die Konvektion erfolgt aufgrund von thermischer Luftbewegung. Die an einem Heizkörper  (Radiator)  erwärmte Luft steigt auf und zieht kalte Luft in Bodennähe nach. Bei einer erzwungenen Konvektion wird der Luftstrom mit Hilfe eines Ventilators oder einer Pumpe transportiert.

Um ungemütliche Kaltluftzonen durch Kaltluftabfall im Bereich der Fenster zu vermeiden, werden Heizkörper mit hohem Anteil an Konvektion für gewöhnlich unterhalb der Fenster eingebaut.

Je höher die Vorlauftemperatur des Heizsystems ist , desto größer ist die Oberflächentemperatur des Heizkörpers und somit auch der Anteil an Konvektionswärme. Der Auftrieb in dem Warmluftstrom kann so groß sein, dass Staubpartikel aufgewirbelt und in der Raumluft verteilt werden.

Eine niedrige Vorlauftemperatur erhöht nicht nur den Wirkungsgrad der Heizungsanlage und verhindert die Staubverwirbelung, sondern sie erhöht auch den Anteil der Strahlung bei der Wärmeabgabe durch den Heizkörper.

Wärmestrahlung

Auch Wärmestrahlung ist ein Vorgang zum Transport thermischer Energie und damit für die Wärmeverteilung im Raum. Die Wärmestrahlung ist im Gegensatz zu Wärmeleitung und Wärmekonvektion nicht an einen Stoff als Energieträger gebunden. Wie bei der Wärmeübertragung von der Sonne auf die Erde erfolgt die Wärmestrahlung stofffrei und ist im physikalischen Sinne kein Wärmeaustausch.


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