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letzte Änderung: 03.02.2012 

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Radiator

Heizkörper
Radiatoren sind die am meisten verbreiteten Heizkörper für Warmwasserheizungen. © Fotolia

Radiatoren sind die am meisten verbreiteten Heizkörper für Warmwasserheizungen. Sie unterscheiden sich vor allem durch ihre verschiedenen Bauarten:

  • Gliederheizkörper
  • Flach- beziehungsweise Plattenheizkörper
  • Rippenheizkörper
  • Stahlrohrheizkörper
  • Sonderbauformen wie zum Beispiel Handtuchheizkörper in Bädern

Die Leistungsbereiche der Heizkörper sind sehr unterschiedlich, da die Radiatoren, je nach Bauart, stufenweise durch Aneinanderreihung von Gliedern beziehungsweise durch Vergrößerung von Höhe, Länge oder Tiefe dem jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Sie werden aus Stahlrohr oder Stahlblech gefertigt und können in vielen Farben lackiert oder beschichtet werden.

Abhängig von der Bauart der Heizkörper und der Vorlauftemperatur des Heizsystems sind die verschiedenen Wärmeübertragungsarten  mit unterschiedlichen Anteilen an der Erwärmung von Räumen beteiligt. Die Wärme wird einerseits durch Strahlung über die sichtbare Heizkörperfläche und andererseits durch Konvektion über die luftdurchströmten Bereiche an den Raum übertragen.

Die Wärmeabgabe des Heizkörpers wird durch das Thermostatventil geregelt. Es reagiert auf die vorliegende Raumtemperatur, reguliert dementsprechend die Durchflussmenge im Heizkörper und hält so die gewünschte Raumtemperatur auf dem eingestellten Wert. 

Hydraulischer Abgleich

Wenn sich Luft im Heizkörper angesammelt hat, wird der Heizkörper nicht mehr komplett von heißem Wasser durchflossen. Dadurch verschlechtert sich die Wärmeabgabe und die Heizung benötigt eine längere Zeit, um die gewünschte Raumtemperatur zu erreichen. Dann muss der Heizkörper entlüftet  werden. Hilft dies nicht oder treten Geräusche im Heizkörper auf, sind eventuell die Warmwasserströme nicht optimal eingestellt. Ein hydraulischer Abgleich  ist notwendig.

Beim hydraulischen Abgleich wird durch Einsetzen von Engpässen und Widerständen in bestimmte Leitungen eine gleichmäßige Verteilung des Heizwassers erreicht. Diese Maßnahme muss von einem Heizungsfachmann durchgeführt werden. Sie ist für Neuinstallationen in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) gesetzlich vorgeschrieben.

Elektro- bzw. Ölradiator

Der Elektro- bzw. Ölradiator bezeichnet eine Sonderbauform. Bei diesem Heizkörper wird ein Ölvolumen elektrisch aufgeheizt, was nur bei selten genutzten Räumen sinnvoll ist. Der Elektro- bzw. Ölradiator ist im Betrieb teuer und ökologisch ungünstig.


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