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Optimaler Standort für die Heizungsanlage

- Häufig empfiehlt es sich die Heizungsanlage im Dachbereich aufzustellen. © Rainer Sturm / pixelio.de
Wenn kein Fernwärmeanschluss vorhanden ist, ist für Ein- und Mehrfamilienhäuser ein zentraler Heizkessel sowohl von den Kosten (Anschaffung und Betrieb) als auch vom geringeren Schadstoffausstoß her zu empfehlen.
Neubau
Im Neubau ist es häufig ratsam, die Heizung im Dachbereich aufzustellen, da sich die Heizungsanlage nicht mehr zwangsweise im Keller befinden muss, wie zum Beispiel bei alten Schwerkraftheizungen. Dadurch kann der relativ teure Schornstein kurz gehalten werden. Kleine, kompakte Anlagen finden selbst in ausgebauten Dächern Platz. Bei dem Einsatz von Gasbrennwertkesseln reicht dann eine geringere Gebläseleistung aus.
Neben den Vorteilen bei den Anschaffungs- und Betriebskosten kann auf einen Kellerraum für die Heizungsanlage verzichtet werden. Allerdings muss dafür die Gasleitung bis unter das Dach verlegt werden.
Bestandsgebäude
Bei der Altbausanierung dagegen sind Schornstein und Kellerraum meist vorhanden und können bei der Sanierung der Heizungsanlage weiterbenutzt werden. Hierbei ist die Installation eines Luft-Abgas-Schornsteins interessant, wobei die Verbrennungsluft über den Schornstein und nicht aus dem Keller angesaugt wird. Das Abgasrohr wirkt dabei als Luftvorwärmer und erhöht den Wirkungsgrad der Anlage.
Generell gilt: Steht der Heizkessel in einem beheizten Raum oder führen die Abluftrohre durch beheizte Räume, so kann die Abwärme direkt zum Heizen genutzt werden.










