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Stromspeicher

- Ein steigender Anteil erneuerbarer Energien erfordert den Einsatz von Stromspeichern zur Stabilisierung des Netzes.
Stromspeicher versorgen Geräte und mobile Anwendungen. Sie können Schwankungen oder Störungen im Stromnetz, z. B. für eine stabile Stromversorgung von sicherheitsrelevanten Anwendungen wie Rechenzentren, kurzzeitig ausgleichen. Außerdem ermöglichen sie die Versorgung von Gebieten ohne Netzanbindung und unterstützen die Netzintegration von erneuerbaren Energien. Deshalb wächst weltweit die Nachfrage nach effizienten Stromspeichertechnologien.
Die direkte Speicherung von elektrischer Energie ist nur über supraleitende Spulen (Supraleitende Magnetische Energiespeicher - SMES) und Kondensatoren (diverse Technologien) möglich. Für größere Energiemengen muss elektrischer Strom in andere Energieformen umgewandelt werden, die die Speicherung zulassen (indirekte Speichersysteme). Erst ein zweiter Energiewandler kann die so gespeicherte Energie wieder nutzbar machen.
Für die Stromspeicherung ist die Umwandlung in elektrochemische Energie (z. B. Blei, Lithium-Ionen-Verbindungen in Batterien und Akkumulatoren, Wasserstoff für die Brennstoffzelle ) oder in mechanische Energie (z. B. Schwungradspeicher, Pumpspeicherkraftwerke , Druckluftspeicherkraftwerke ) möglich.
Jede Technologie hat ihre Vorteile:
- Schwungmassenspeicher weisen besonders geringe Betriebskosten auf und können binnen weniger Millisekunden Strom aufnehmen oder abgeben.
- Supraleiter ermöglichen eine beliebige Tiefentladung und eine unbegrenzte Zahl an Be- und Entladungsvorgängen (Zyklenzahl).
- Kondensatoren zeichnen sich durch sehr geringe Energieverluste aus.
Systeme zur direkten Langzeitspeicherung von elektrischem Strom sind bislang noch nicht wirtschaftlich. Technisch mögliche Verfahren sind große Druckluftspeicher oder eine elektrolytische Wasserstoffgewinnung mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen.








