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Fazit & Ausblick

- Das Energieversorgungssystem am Berliner Spreebogen wurde in den Jahren 1997 bis 2003 geplant, errichtet und schrittweise in Betrieb genommen.
Das Energieversorgungssystem am Berliner Spreebogen wurde in den Jahren 1997 bis 2003 geplant, errichtet und schrittweise in Betrieb genommen. Es ermöglicht die Erzeugung von 82% des benötigten Stroms und von ca. 90% der jährlich erforderlichen Heizwärme in Kraft-Wärme-Kopplung mit BHKW.
Aus dem Kältespeicher, d.h. aus der winterlichen Umgebungskälte und der Wärme-Kälte-Kopplung der Wärmepumpen werden 60% des sommerlichen Bedarfes der Gebäudekühlung gedeckt.
Die bisherigen Betriebsergebnisse der beiden Untergrundspeicher zeigen die Machbarkeit der Wärme- und Kältespeicherung in Aquiferen im Rahmen eines komplexen Anlagenkonzepts. Die Zielwerte, v.a. für Leistungen, Rückfördertemperaturen und Rückgewinnungskoeffizienten wurden im Wesentlichen erreicht. Die im Zuge der Einfahrphase bei unterirdischen Speichern grundsätzlich nötigen Optimierungsmaßnahmen werden weitere Verbesserungen erbringen. Dazu kommt: Diese Technologie ermöglicht eine deutliche Senkung der Investitionskosten für den Speicherbau.
Investitionskosten für realisierte Wärmespeicherkonstruktionen (volumenbezogen; inkl. Planung, ohne MwSt.)
| Aquiferspeicher | Betonspeicher | Stahltanks | GfK-Speicher |
|---|---|---|---|
| bis zu 25 €/m³ (bei Volumina von 100.000 m³) |
450-120 €/m³ (abhängig vom Speichervolumen) |
3.000-600 €/m³ (Angabe für 0,2 bis 100 m³); bei Großspeichern(10.000 m³) unter 100 €/m³ |
432*-125 €/m³ (abhängig vom Speichervolumen) *Neue Fertigungs-Technologie: ab 300 m³ |









