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Energieumwandlung

- Die Endenergie Strom ist eine sehr hochwertige Energieform.
Als Endenergie bezeichnet man die Energie, die Verbrauchern direkt – in Form von Heizöl, Benzin oder Strom zur Verfügung steht.
Endenergie wird durch Umwandlung von Primärenergie bereitgestellt. Erdöl wird in der Raffinerie zu Heizöl und Benzin umgewandelt, Kohle oder Erdgas wird in elektrischen Strom umgewandelt. Primärenergie wird aufbereitet, um Energie effizienter umwandeln, speichern und transportieren sowie flexibel einsetzen zu können.
Energieumwandlung
Bei der Umwandlung von Energie in die verschiedenen Energieformen wird ein Teil der eingesetzten Energie ungenutzt an die Umwelt abgegeben. So benötigt beispielsweise die Erzeugung einer Kilowattstunde elektrischen Stroms etwa drei Kilowattstunden Primärenergie. Dabei ist die Endenergie Strom eine hochwertige Energieform, die z. T. umweltbelastend aus fossilen Energieträgern wie Kohle und Mineralöl bereitgestellt wird. In einem weiteren Umwandlungsprozess kann die Endenergie Strom beispielsweise in die Nutzenergie Licht gewandelt werden. Konventionelle Glühlampen setzen nur etwa 5 Prozent des zugeführten Stroms in Licht um. Das Beispiel zeigt, dass für die Erzeugung von Licht nur ca. 3 Prozent der ursprünglichen Primärenergie genutzt werden. 97 Prozent der aufgewendeten Primärenergie werden als Wärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben.
Energieverluste
Jede Maschine arbeitet mit Energieverlust, d. h. sie nimmt mehr Energie auf, als sie an nutzbarer Energie abgibt. Ein großer Teil der Energieverluste ist auf Effekte wie die unerwünschte Reibung und die Wärmeentwicklung durch elektrische Widerstände zurückzuführen. Verluste bei der Energieumwandlung können durch effiziente Technologien reduziert werden. Wissenschaft, Forschung und Entwicklung arbeiten deshalb daran, mit neuen Technologien und moderner Technik die Effizienz vom Einsatz an Primärenergie bis zur Anwendung der Nutzenergie zu erhöhen und den nötigen Energieaufwand für die gewünschten Energiedienstleistungen zu reduzieren.
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad kennzeichnet die Effizienz der Energieumwandlung. Er beschreibt das Verhältnis von gewünschter Nutzenergie zur aufgewandten Primärenergie. Der Wirkungsgrad ist wegen der zwangsläufig entstehenden Umwandlungsverluste stets kleiner als 1. So wandelt ein Elektromotor den zugeführten Strom nicht nur in nutzbare Bewegungsenergie, sondern zu einem Teil auch in Wärmeenergie um. Bei großen effizienten Elektromotoren kann der Wirkungsgrad bei bis zu 0,95 liegen.
Quelle: BINE Informationsdienst Was ist Energie?, basisEnergie 15









