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letzte Änderung: 10.02.2012 

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Klimaschutz durch Erneuerbaren Energien

Solarzellen und Windräder
Die Nutzung der erneuerbaren Energien hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. © view7 / photocase.com

Durch den staatlich geförderten Ausbau erneuerbarer Energien und den dadurch forcierten Ersatz von fossilen Energieträgern wurden in Deutschland 2009 Treibhausgas-Emissionen in Höhe von etwa 109 MillionenTonnen CO2 -Äquivalenten vermieden.

Die Nutzung der erneuerbaren Energien hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. 2009 lieferten alle erneuerbaren Energien in Deutschland  zusammen 238 Terawattstunden (TWh) Endenergie. Das entspricht einem Anteil von 10,1 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland. Allein durch die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)  Förderung erfährt, wurden Treibhausgas-Emissionen von 55 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalenten eingespart.

Das EEG ist das wichtigste Instrument für den Klimaschutz im Strommarkt. Es wurde zum Anfang 2009 erneut novelliert, um die Rahmenbedingungen für die Einspeisung, Übertragung und Verteilung von Strom aus erneuerbaren Energien weiter zu verbessern. Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Bruttostromverbrauch auf mindestens 30 Prozent im Jahr 2020 und danach kontinuierlich weiter zu erhöhen. Im Jahr 2009 trug der EEG-Strom bereits 16,1 Prozent zur gesamten deutschen Bruttostromerzeugung bei.

Für die Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt war das "Marktanreizprogramm " bisher das wichtigste Instrument. Es dient primär dem Ausbau der Wärmeerzeugung aus Biomasse, Solarenergie und Geothermie. 2009 wurden für das Programm 400 Millionen Euro bereitgestellt, 2010 war es vorübergehend gestoppt, nach Aufhebung der Haushaltsperre im Juli können aber wieder Förderanträge gestellt werden. Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG)  ergänzt das EEG und soll einen noch schnelleren Aufschwung erneuerbarer Energieträger im Wärmemarkt bewirken. Der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Wärmeversorgung soll laut Bundesregierung im Jahr 2020 14 Prozent betragen, mehr als doppelt so viel wie heute. Auch der Anteil der biogenen Kraftstoffe  soll in den kommenden Jahren weiter ansteigen.

Im Rahmen des Energieforschungsprogramms werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu den erneuerbaren Energien gefördert. Außerdem werden in Deutschland  in den nächsten 15 Jahren auf Grund der Altersstruktur der Kraftwerke voraussichtlich mindestens 40.000 Megawatt elektrische Kraftwerksleistung ersetzt werden müssen. Durch den europäischen Emissionshandel , an dem Deutschland teilnimmt, werden Modernisierungsprozesse gefördert und effiziente Technologien sowie CO2 -arme Brennstoffe verstärkt genutzt werden.


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