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Energieforschung

- Die Energiesysteme bedürfen einer grundsätzlichen Erneuerung, um die künftigen Anforderungen erfüllen zu können.
Mit ihrem 6. Energieforschungs-programm fördert die Bundesregierung die Entwicklung neuer Technologien – mit dem Ziel, das Energiesystem für die Anforderungen der Energiewende zu rüsten und dafür grundlegend zu erneuern.
Mit der Energiewende ist weit mehr verbunden als der Ausstieg aus der Kernkraft. Die Energiesysteme bedürfen einer grundsätzlichen Erneuerung, um die künftigen Anforderungen erfüllen zu können. Dafür sind neue Technologien notwendig, die in den kommenden Jahren entwickelt und umgesetzt werden sollen. Unter Federführung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat die Bundesregierung das Programm „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieforschung“ erarbeitet. Bis 2014 werden rund 3,5 Mrd. Euro für die gezielte Förderung und Entwicklung von Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Netztechnik und Energiespeicher bereitgestellt. Je nach Fokus der einzelnen Projekte sind das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung zuständig.
Gefördert werden Projekte der Industrie sowie von Universitäten und Instituten, die neue Erkenntnisse und Beiträge für die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit liefern und so die Umgestaltung der Energiesysteme beschleunigen.
Das BMWi kümmert sich um die programmatische Ausrichtung der Energieforschungspolitik um die Projektförderung für nichtnukleare Energieforschung, rationelle Energieumwandlung, nukleare Sicherheit und damit verbundene Endlager. Desweiteren zählen Forschungs- und Entwicklungs-, Demonstrations- und Leuchtturmprojekte sowie Programme zur Markteinführung bei Wasserstoff- und Brennstoffzellen im stationären Bereich zur Zuständigkeit des Bundeswirtschaftsministeriums.
Neben dem BMWi beschäftigen sich auch weitere Ministerien mit Programmen zur Förderung von Projekten im Kontext Energie. Der Bereich erneuerbare Energien fällt beispielsweise in die Zuständigkeit des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Die Zuständigkeit umfasst Projekte, die sich mit der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von Photovoltaik, Windenergie, Niedertemperatur-Solarthermie, Geothermie, mit solarthermischen Kraftwerken und der Optimierung des Stromversorgungssystems beschäftigen. Die Energieforschung des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bezieht sich auf die Projektförderung im Bereich Bioenergie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFV) ist wiederum zuständig für die Förderung grundlegender Energieforschungsprojekte. Nicht zuletzt wird das „Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ koordiniert vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).









