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Auswirkungen der ökologischen Steuerreform

- Für energieintensive Unternehmen ist es wichtiger geworden, Energie effizienter und sparsamer einzusetzen
Studien im Auftrag des Umweltbundesamtes belegen, dass die Einführung der Ökosteuer im Jahr 1999 positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie auf den Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland hat.
Die Verteuerung von Energie durch die Einführung der Ökosteuer hat dazu geführt, dass sowohl private als auch gewerbliche und industrielle Verbraucher verstärkt Energie sparen und effizienter einsetzen.
Auswirkungen auf den CO2-Ausstoß
Im Jahr 2005 führte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Reihe von Untersuchungen durch, die belegen, dass der CO2 -Ausstoß seit Einführung der Steuerreform kontinuierlich zurückging. Diese Entwicklung setzt sich weiter fort. Von 2001 bis heute sanken die CO2 -Emissionen insgesamt um 113 Millionen Tonnen CO2 -Äquivalente, also um rund 16 Prozent.
Dies macht deutlich, dass die „Ökosteuer“ eines der zentralen Instrumente zur Erreichung der Reduktionsverpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll ist.
Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
Die ökologische Steuerreform wirkt sich auf zwei Arten auf den Arbeitsmarkt aus. Zum einen hat die Senkung der Arbeitgeberbeiträge für die Rentenversicherung dazu geführt, dass der Kostenfaktor Arbeit insgesamt günstiger wurde. Besonders personalintensive Unternehmen gehören somit zu den Gewinnern der Maßnahme.
Auf der anderen Seite ist es für energieintensive Unternehmen genau wie für den privaten Endverbraucher wichtig geworden, Energie effizienter und sparsamer einzusetzen. Hier konnten sich neue Produkte und Dienstleistungen etablieren. Dazu gehören zum Beispiel das Energiecontracting sowie die Herstellung von effizienten Heizkesseln oder Wärmeschutzverglasungen. Vor dem Hintergrund der Förderung von erneuerbaren Energieträgern wird beispielsweise der Einsatz von Solarwärmeanlagen wirtschaftlich immer interessanter.
Darüber hinaus ist durch die „Ökosteuer“ das Bewusstsein für den Energieverbrauch bei Betrieben und privaten Endverbrauchern gestiegen. Gerade in der Wirtschaft ist der effiziente Einsatz von Energie zu einem Wettbewerbsfaktor geworden: Eine langfristige Senkung des Energieverbrauchs durch nachhaltige Effizienzmaßnahmen ist gleichbedeutend mit kontinuierlichen Kosteneinsparungen. Frei werdende Ressourcen fließen in das Unternehmen zurück und können anderweitig investiert werden.









